Titelseite

Nummer 11

April 2017

Indien

Sherry Minnard

„Ich bin eine Yoga-Kämpferin“

Snowboarding in 4K

abenteuer

Bei Promis „Zu Hause“

luxus

Wonach schmeckt der Indische Ozean?

NATUR

Inhalt

Magazine

Inhalt

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Nummer 11

Indien

Demontage von Mythen

Indien vereint den Lärm von Delhi und Bombay mit der Stille seiner Meditationszentren - ein Widerspruch mit hypnotisierender Wirkung. Ein Land, das, wie Mark Twain schrieb, „ein unvergängliches Interesse an Fremden“ hat.

Sherry Minnard

„Ich bin eine Yoga-Kämpferin“

Sherry Minnard verließ das New Yorker Chaos, um als Yoga-Lehrerin in einem Ashram in Rajasthan zu arbeiten; hier unterrichtet sie die auf mentaler und physischer Ruhe basierende Disziplin.

Abenteuer

Snowboarding in 4K

Travis Rice veröffentlicht „The Fourth Phase“, einen neuen Snowboardfilm, in dem er dem Wasserstrom folgend mehr als 25.000 Kilometer zurücklegt.

48 Stunden in

Chicago – vom Gangster zum Hipster

Die Stadt Chicago gibt nicht damit an, hip zu sein, und gerade deswegen ist sie es. Die Jugend von heute macht hier keinen Radau. Sie fährt Fahrrad, isst Hotdogs und trinkt handwerklich gebrautes Bier, während sie Musik in neu belebten Kneipen hört.

KURZTRIPS

Unbeirrbares Comporta

Man hat es mit Ibiza, St. Tropez, den Hamptons und sogar mit dem Marrakesch von Yves St. Laurent aus den 60er-Jahren verglichen. Aber nichts davon stimmt. Comporta unterscheidet sich von allen anderen Strandorten, weil es ganz anders ist.

Luxus

Bei Promis „zu Hause“

Es gibt kaum eine andere Möglichkeit, seinen Idolen und ihrem Lebensstil so nahe zu kommen. Die Hotels der Promis spiegeln ihren Geschmack und in manchen Fällen sogar ihre Prinzipien wider.

Natur

Wonach schmeckt der Indische Ozean?

Die Gerichte erinnern an Frankreich, Afrika, China und Indien: Am Tisch von Mauritius sitzt die ganze Welt und macht die Insel zu einem kulinarischen Schmelztiegel.

Top 6A

Die schönsten Orte, um einen Sonnenaufgang zu sehen

Sie sind einen Besuch zu jeder Uhrzeit wert. Aber wenn Sie die es schaffen, in der Morgendämmerung aufzustehen, werden Sie ihre schönste Seite kennenlernen. Frühes Aufstehen hat sich noch nie so sehr gelohnt.

Travelbeats

Frühlingserwachen in Holland

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Reiseziele - Indien

Magazine

Reiseziele

Indien

Demontage von Mythen

Text:

Guadalupe Rodríguez/ Patricia Gardeu

Kreativa Visual y Shutterstock

Kreativa Visual

Indien vereint den Lärm von Delhi und Bombay mit der Stille seiner Meditationszentren - ein Widerspruch mit hypnotisierender Wirkung. Ein Land, das, wie Mark Twain schrieb, „ein unvergängliches Interesse an Fremden“ hat.\n

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racht und Lumpen, Paläste und Hunger, Aladins Lampen, Dschungel und hundert Sprachen. Mit solchen Widersprüchen beschrieb Mark Twain Indien, ein Reiseziel, von dem man träumt ehe man es entdeckt. Es ist ein Teil von uns, seit wir uns vorstellen nicht die großen Monumente, sondern die kleinen Gassen zu erkunden und uns dabei an die literarischen Vorlagen zu halten, die uns so sehr beeindruckt haben. Der Autor von „Die Abenteuer von Tom Sawyer“ bereiste Indien Ende des 19. Jahrhunderts und beschrieb das Land als „die Mutter der Geschichte, die Großmutter der Legende und die Urgroßmutter der Tradition“.\n

In Indien lernt man, seine Vorurteile zu erkennen und abzulegen

Dabei ist Indien gar nicht dieses vielerseits idealisierte Land. Hier lernt man seine Vorurteile zu erkennen und sie dann abzulegen. So zum Beispiel wenn man nach Delhi, Agra oder Jaipur kommt, den drei meist besuchten Städten im Nordosten des Landes. Mit einem Abstand von jeweils 250 Kilometern bilden sie das sogenannte „goldene Dreieck“: Delhi, eine Stadt, die vor Leben berstet; Agra, die Schönheit der Bauwerke des alten Mogulreichs; und Jaipur, die rosafarbene, strahlende Stadt, Kapitale von Rajasthan, Land der Festungen, der Paläste und der Wüste.
 
Erreicht man diese Städte - wer mit dem Auto kommt, braucht eine laute Hupe, gute Bremsen und viel Glück – beginnt die Reise sich zu materialisieren und wir verstehen, was es bedeutet, sich den Platz mit so vielen Menschen zu teilen. Mit über 19 Millionen Einwohnern ist Delhi eine der am dichtesten bevölkerten Städte der Welt, eine Megalopolis in permanenter Bewegung, in der zwei Zonen kontrastieren: im Norden das alte Delhi, Hauptstadt des muslimischen Mogulreichs des 17. Jahrhunderts mit der Großen Moschee (Jama Masjid), dem Roten Fort (Lal Qila) und dem Mondlichtplatz (Chandni Chowk); im Süden Neu-Delhi, die von den Briten bebaute Zone mit den für sie charakteristischen breiten Alleen. Geschäfte und Cafés reihen sich unter den weißen Kolonnaden am Connaught Place und am Rajpath-Boulevard aneinander, der vom Gateway of India bis zum Rashtrapati Bhavan, der offiziellen Residenz des Präsidenten, verläuft.\n

Jaipur erhielt seine charakteristische Farbe im Jahr 1876. Der Maharadscha Ram Singh ordnete an, die Stadt vor dem Besuch Prinz Alberts, des Ehemanns von Königin Victoria von England, als Symbol der Gastfreundschaft anzustreichen.

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Nach all dem Lärm versuchen wir Ruhe in den Emblemen der Stadt zu finden, auf der Postkarte der Träume. Agra beherbergt eines der meist besuchten Denkmäler Indiens: das Taj Mahal. Das Mausoleum aus weißem Marmor, von Shah Jahan als Grabstätte für seine geliebte Frau in Auftrag gegeben, ist umgeben von Gärten, Tuk-Tuk-Fahrern und Fotografen, die anbieten, unseren Besuch für hundert Rupien zu verewigen. Spiritualität und Geschäft – das Leben als stetiges Überleben. Eine unvergessliche Aussicht hat man vom Park Mehtab Bagh am anderen Ufer des Yamuna oder vom Fort Agra aus. Die ehemalige Residenz der mogulischen Herrscher ist eine Anlage mit königlichen Wohnungen und Innenhöfen, die ein entspanntes Refugium im Kontrast zu dem mittelalterlichen Labyrinth der Bazare bietet. Hinter Agra in der Stadt Fatehpur Sikri spüren wir die Geister der Konkubinen, Herrscher und Diener, die einst durch das riesige Tor aus rotem Stein traten.\n

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Außerhalb des Dreiecks

Manchmal sind Umwege das Beste am Weg. Auf ihnen entkommt man den Touristenpfaden und entdeckt Tempel wie die vielen kleinen Shiva geweihten Tempel in Bateshwar in der Nähe von Agra. Hier findet im Oktober oder November der zweitgrößte Viehmarkt Indiens statt, mit ebenfalls religiösem Hintergrund. Und auch wenn unser Interesse an den Pferden, Ziegen, Kamelen und Büffeln unter den gelben und orangefarbenen Zeltplanen nicht geschäftlicher Art ist – es ist eine gute Gelegenheit, eine Atmosphäre zu erleben, die sich in 2000 Jahren kaum verändert hat.\n

Unser Weg führt uns weiter zum Tor von Rajasthan, nach Jaipur. Die vielen Bazare in der Altstadt führen zu einer farbigen Mauer, der Jaipur seinen Namen verdankt: „Rosarote Stadt“. Die Einwohner verwendeten diese Farbe als Symbol für Glück. Dennoch war dieser Brauch in Vergessenheit geraten bis er zu Beginn des 20. Jahrhunderts wieder auflebte: als Emblem des Palastes der Winde (Hawa Mahal) mit der fein verzierten, fünfstöckigen Fassade mit Aussichtsfenstern, aus denen die Frauen der königlichen Familie auf die Straße sehen konnten.\n

In Rajasthan findet man auch den ersten Samen der Ruhe. Seit Jahrhunderten bieten zu Hotels umgebaute Paläste Besuchern die Möglichkeit, sich wie ein Maharadscha von Britisch-Indien zu fühlen, mit Literatur-Festivals wie im Diggi Palace Hotel oder mit Ausritten auf Kamelen. Es sind Angebote, die das Privileg, hinter den Mauern eines 350 Jahre alten Forts in Ramathra Fort in einem Zelt zu übernachten, mit einer Safari unter der Führung des Besitzers Ravi Raj Pal vereinen, die durch das Tal von Daang führt, einer unfurchtbaren Landschaft, durch die früher Tiger und Wegelagerer zogen.
 
Wenn Jaipur rosa ist, dann ist Jodhpur mit seiner Mehrangarh-Festung und dem Königspalast Umaid Bhawan blau. Und das dritte Juwel von Rajasthan ist Udaipur mit seinen zahlreichen Seen, auf denen die Paläste schweben, denen der Ort seinen Beinamen „Venedig des Orients“ verdankt.
 
Begeistert von der Schönheit Indiens fragen wir uns, was von unseren Vorstellungen, von unserem vorgefassten Bild bleibt. Die Antwort finden wir in den Ashrams, den Zentren für Yoga und Meditation. Man kennt sie im Rahmen des spirituellen Tourismus, aber sie gehen über bloße „Retreats“ hinaus: Hier werden diese Disziplinen und die Fürsorge für Körper und Geist gelehrt. Nach dem Chaos und dem Getöse in den Städten müssen wir begreifen, dass der Friede aus uns selbst kommen muss, um ein guter Reisebegleiter zu sein, dass wir uns von Unnötigem befreien müssen, um das Glück der Übereinstimmung zu finden.

Eine der Disziplinen, die in solchen Zentren gelehrt wird, ist Kundalini. Dabei wird die Spiritualität durch unsere eigenen Emotionen, unsere Kreativität und unser Lebensziel behandelt. Ein indisches Sprichwort sagt: „Es gibt keinen Baum, den der Wind nicht durchgerüttelt hat.“ Und genau das passiert, wenn man nach Indien reist, wenn wir die Sehnsucht zur Realität machen: Wir werden durchgerüttelt, erschöpft und müssen unsere Vorstellungen revidieren. „Reisen“, so Twain, „ist tödlich für Vorurteile, Intoleranz und Engstirnigkeit.“ Indien bestätigt das. Das Land demontiert unsere vorgefassten Meinungen und lässt uns stattdessen erkennen, dass die Realität im Vergleich dazu um ein Vielfaches spannender ist.\n

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Die Bank der verlorenen Liebe

Das Taj Mahal ist ein marmornes Liebesgedicht, das von 1631 bis 1648 von 2000 Handwerkern erschaffen wurde. Es ist aber auch ein Symbol für eine verlorene Liebe. 1980 veröffentlichte die Presse ein Foto des Prinzen von Wales vor dem Monument mit den Worten: „Ich hoffe, eines Tages mit meiner Ehefrau zurückzukommen.“ 1992 kehrte Prinz Charles zwar nach Indien zurück, aber nur Lady Di besuchte das Taj Mahal. Sie saß auf derselben Bank, auf der die Fotografen zwölf Jahre zuvor ihren Mann fotografiert hatten. „Es wäre besser gewesen, wir wären beide hier gewesen“, sagte sie. Zehn Jahre später gaben die beiden ihre Trennung bekannt. Seitdem ist die Bank als die Bank der Prinzessin bekannt.\n

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Jodhpur ist die zweitgrößte Stadt in Rajasthan

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Der Ort gilt als der romantischste Indiens, hier kann man Bootsausflüge unternehmen

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Interview - Sherry Minard

Magazine

Interview

„Ich bin eine Yoga-Kämpferin“

Yoga-Lehrerein und Leiterin der Yoga-Programme

Sherry Minnard

Sherry Minnard verließ das New Yorker Chaos, um als Yoga-Lehrerin in einem Ashram in Rajasthan zu arbeiten; hier unterrichtet sie die auf mentaler und physischer Ruhe basierende Disziplin.\n

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Nach der Geburt Ihres Sohnes vor 25 Jahren begann sie, Yoga-Kurse zu geben

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„Wenn du dich lange genug im Wald aufhältst, machen die Bäume dich klug.“ Diesen Satz hörte sie als Kind von ihrer Mutter. Worte, die Sherry Minnard im Kopf hatte, als die Hektik New Yorks, ihre drei Kinder und der Stress in der Arbeit ihren Alltag prägten. Es war so schlimm, dass sie sich eines Morgens nicht wieder erkannte und beschloss, bei Null anzufangen.
 
„Mir gefielen weder meine Arbeit noch mein Leben und ich beschloss, nach Indien zu reisen“, verrät Minnard. Die Reise war, auch wenn sie es damals noch nicht wusste, ihr Weg zum Glück. Sie gelangte an einen Ashram – ein Zentrum in dem gemäß der hinduistischen Tradition Yoga und Meditation gelehrt werden – in Rajasthan, der Wiege der alten Zivilisation Indiens, Heimat der „Heiligen, Siddhas (Meister) und Sadhus (Mönche)“.\n

Yoga ist in Indien seit über 4000 Jahren dokumentiert. Die Disziplin wird so geschätzt, dass es seit 2014 ein eigenes Ministerium in Indien gibt, das damit beauftragt ist, die traditionellen Praktiken und Heilkünste zu bewahren. Minnard, die bereits seit 25 Jahren Yoga praktizierte, erkannte schon nach wenigen Tagen, dass sie hier am richtigen Ort war. Nach kurzer Zeit lud man sie dazu ein, als Schreiberin, Kursentwicklerin und Yoga-Lehrerin im Ashram Shri Jasnath Asan zu arbeiten, einer mittelalterlichen Festung in der Region Marwar.
 
Minnard akzeptierte und nahm den spirituellen Namen Shreejan Sita an. Sie begann ein völlig neues Leben. „Inzwischen sind vier Jahre vergangen. Mir gefällt meine Arbeit, mich begeistern meine Lebensphilosophie und der Ort, an dem ich hier in Indien, fern von jeder Stadt, mein neues Zuhause gefunden habe.“
 
Zu Beginn fühlte sie sich beengt. Die Überbevölkerung Indiens – doppelt so viele Einwohner wie in den USA auf der Hälfte der Fläche – und ein Lebensstil, der darauf basiert, alles zu teilen – vom Bett über die Schränke bis zum Essen – prallten mit der individualistischen westlichen Einstellung zusammen. „Ich empfand das als invasiv, bis ich verstand, dass es Teil meines Trainings war“, erinnert sie sich.\n

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Die Region Marwar ist eine der ältesten Indiens. „Sie ist wunderschön, aber unantastbar, nicht kolonisierbar“, beschreibt Minnard ihr neues Zuhause. „Der Kolonialismus hat den Norden nahe der pakistanischen Grenze nicht erreicht, hier gibt es kaum westliche Einflüsse“, erklärt sie. „Aber es kommt“, fügt sie hinzu. Die Yogi betont, dass man hier trotz des wachsenden Einflusses aus dem Westen („Wir haben viele englische, katholische Schulen, Einflüsse der westlichen Kleidung, die Notwendigkeit, englisch zu sprechen...“) noch immer in einem traditionellen Ambiente lebe, ähnlich dem 15. Jahrhundert in Bezug auf die Kleidung der Frauen, die Arbeit... „Sie gehen jeden Tag auf den Markt, leben in Hütten...“
 
„So ist man auf natürliche Weise in Kontakt mit der Erde, die uns gesund hält, man schätzt eine einfache Lebensform, ohne viele materielle Dinge besitzen zu müssen“, bekräftigt Minnard. Was sie außerdem gelernt habe, sei, dass Menschen in kaum drei Tagen eine schlechte Angewohnheit ablegen können. Um neue Gewohnheiten anzulegen, brauche man dagegen 21 Tage. Genau so lange, wie Urlauber üblicherweise in Indien verbringen, wenn sie sich für spirituellen Tourismus interessieren. Der Aufenthalt dauert meist 14 bis 21 Tage, an denen sie Retreats besuchen, die sich auf Kurse für Yoga und Meditation sowie auf Anwendungen für Körper und Geist spezialisiert haben.
 
„Die Unesco schützt Yoga als Tradition und Vermächtnis Indiens und fördert zu diesem Zweck den Tourismus“, erklärt Minnard. Sie empfiehlt die Übungen nicht nur für jene, die gerade eine Krise durchlaufen, sondern für alle, die lernen möchten, durch Yoga als Lebensstil glücklicher zu sein – nicht nur in Indien, sondern auch zu Hause.
 
Zwar empfiehlt sie, zur Quelle zu gehen, wenn man beginnt („Mit etwas Glück findest du einen guten Guru, der dir hilft, dies in das moderne Leben einzupassen“), gibt aber zu, dass niemand sein Leben für einen Ashram in Indien verlassen müsse, um Yogi zu werden. „Das schafft man mit ein wenig Übung, einem adäquaten Guru und den richtigen Lehren.“
 
„Wir können die Menschen erreichen. Was gerade in Indien geschieht, könnte die Welt verändern“, führt die Lehrerin aus. Sie sieht die Zukunft dort, wo Okzident  “mit seinem System, seiner Technologie und seiner Werbung“ und Orient aufeinandertreffen. „Wir haben das Yoga, großartige Meister und die Bereitschaft zu lehren“, fügt sie hinzu. „Wir erfinden nichts Neues, wir nutzen althergebrachte Praktiken. Wir sind nur Boten, Menschen mit Fähigkeiten und einer Leidenschaft, anderen zu helfen“, erklärt die Yogi, die dazu animiert, den Kampf von der spirituellen Seite her anzugehen. „Ich bin eine Yoga-Kämpferin“, verrät sie und schließt, dass jeder, der in der Lage ist, dieses Glück zu suchen und „der Welt helfen möchte, zu heilen“, ebenfalls „ein Yoga-Kämpfer“ ist.\n

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Abenteuer

Magazine

Abenteuer

Snowboarding in 4K

Travis Rice veröffentlicht „The Fourth Phase“, einen neuen Snowboardfilm, in dem er dem Wasserstrom folgend mehr als 25.000 Kilometer zurücklegt.\n

„Ich glaube, alles begann mit dem Wasser.“ Genau wie dieser Film. „The Fourth Phase“ entstand durch Travis Rices Interesse für diesen „magischen Stoff“. Den Funken entzündete der Wissenschaftler Gerald Pollack. Der hyperaktive Snowboarder interessierte sich für dessen Theorie, nach der es neben fest, gasförmig und flüssig einen vierten Aggregatzustand von Wasser geben soll. Es handelt sich um „lebendiges Wasser“, wie das in Lebewesen und Zellen, dichter als normales Wasser und fähig, Energie zu speichern. Rice war von diesem Konzept so fasziniert, dass er beschloss, seinen Film, eine Hommage an H2O in allen Aggregatszuständen, danach zu benennen. „Es ist das Medium, in dem wir spielen und dem wir unser Leben widmen“, und jetzt auch Protagonist bei seinem neuen Abenteuer. \n

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Foto: Scott Serfas/Red Bull Content Pool

Der Regisseur des Films, Jon „JK“ Klaczkiewicz, berichtet, dass eine der Herausforderungen beim Dreh die Koordination der Luftaufnahmen mit Piloten war, die kein Englisch sprachen

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Der Wasserstrom zeichnete die Route durch den Nordpazifik vor. Wir begleiten Travis Rice auf seiner Reise mit dem Snowboard durch die japanischen Alpen, Russland, Alaska und die unzugänglichsten Landschaften seines Heimatlandes Wyoming. Er ist dabei nicht allein, elf Profi-Snowboarder, unter ihnen sein Freund Mark Landvik „Lando“, der Kalifornier Eric Jackson und Legenden wie Bryan Iguchi, begleiten ihn. Die Produktion dauerte über drei Jahre; fünf Helikopter, 8690 Kilometer mit dem Schiff über den Pazifik und 2000 Stunden Filmaufnahmen, die letztendlich auf 92 Minuten mit Sprüngen und akrobatischen Tricks im Schnee und in den Bergen zusammengeschnitten wurden. 
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Durch Zufall Snowboarder

Travis Rice wurde in Jackson, Wyoming, geboren, wo er die Liebe zu den Bergen von seinem Vater lernte. Seine Legende begann, als er sich mit 18 Jahren ohne Einladung bei einer Veranstaltung des Snowboarder Magazine vorstellte. Sein Können überraschte alle und schnell wurde er zu einer der wichtigsten Figuren in der Snowboardwelt.\n

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Der Wasserstrom zeichnete die Route durch den Nordpazifik vor.

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„The Fourth Phase“ wurde nach einer ersten Vorführung in Los Angeles beim Filmfestival von San Sebastian uraufgeführt und eroberte das Publikum mit spektakulären Aufnahmen in 4K, einer viermal höheren Auflösung als High Definition. Für diese Filmkunst mussten die Macher extreme Drehbedingungen mit Temperaturen bis zu minus 40 Grad Celsius ertragen und ihre Ausrüstung entsprechend anpassen. „Es braucht viel Erfahrung und Geschicklichkeit in Kombination mit einer enormen Fähigkeit, Probleme zu lösen“, verrät Rice.
 
Erfahrung hat er zum Glück genug. Rice ist eine der einflussreichsten Persönlichkeiten in der Snowboardwelt. Aufgrund seiner Fähigkeiten auf und neben der Piste nahm er an über zwanzig Filmen und Reportagen teil. Sein Film „The Art of Flight“ 2011 war der erfolgreichste Actionsportfilm der Saison. Für Regisseur Jon „JK“ Klaczkiewicz war er eine große Inspiration. „Es war ein visuelles Meisterwerk“, versichert er im Bewusstsein des Drucks, diesen Qualitätsstandard bei „The Fourth Phase“ zu halten. Die ausgewählten Szenarien und die waghalsige Akrobatik der Sportler trugen dazu bei, dass dies gelang.
 
Dabei sollte nur an solchen Orten gedreht werden, an denen Rice noch nie zuvor Snowboard gefahren war. „Es war eine echte Herausforderung, vor allem in meiner Heimat Wyoming.“ Sie mussten tief in die bergigsten Gebiete des Bundesstaates vordringen, um das perfekte Terrain zu finden. Dort wurde die längste Abfahrt des Films aufgenommen, 1025 Meter vom Gipfel.\n

Foto: Scott Serfas/Red Bull Content Pool

„The Fourth Phase“ wurde am 2. Oktober auf mehreren Plattformen uraufgeführt.

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Foto: Scott Serfas/Red Bull Content Pool

Der Film wurde in 4K Ultra High Definition gedreht. Dafür wurden teilweise bis zu 10 verschiedene Kameratypen benutzt.

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In Japan drehten sie im Westen von Nagano in den japanischen Alpen. Dort fanden 1998 die Olympischen Winterspiele statt. Es ist eine der schneereichsten Regionen der Welt. Selbst enorme Schneefälle und das schroffe Gelände konnten nicht verhindern, dass Rice und der Japaner Shin Biyajima die Lage mit ihren innovativen Tricks auf dem Brett im Griff hatten.
 
Die Einreise nach Russland war schwierig, sieben Stunden wurden sie mit ihren 78 Gepäckstücken an der Grenze festgehalten, aber das war es wert. Es war die einzige Möglichkeit, dem Wasserstrom entlang der Kurilen-Inselkette (Japan) zur Halbinsel von Kamtschatka zu folgen. Das vulkanische Terrain Kamtschatkas mitten in Sibirien zwischen dem Pazifik und dem Ochotskischen Meer ist für häufige Erdbeben bekannt. Zwischen den noch immer aktiven Vulkanen in einer der schneereichsten Landschaften Russlands wagten sich Rice und Eric Jackson an die längste Abfahrt in einem Rutsch, 1829 Meter.
 
„In Alaska kannst du so weit gehen, wie du willst“, erklärt Rice. Und hier endet seine gefahrenvolle Reise mit Lawinen und steilen Felswänden hinter jeder Ecke. „Freestyle“ am Limit in 4K.\n

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Foto: Tim Zimmerman/Red Bull Content Pool

Rice kannte Victor De Le Rue nicht persönlich, verfolgte seine Laufbahn aber jahrelang

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Die Kunst des Fliegens in drei Dimensionen

„The Art of Flight“ von Travis Rice wurde 2011 uraufgeführt und hoch gelobt. Die 3D-Version ein Jahr später war ebenso erfolgreich. Verantwortlich dafür, uns an der Magie des Snowboardings teilhaben zu lassen, als wären wir selbst mit Rice in Alaska oder Patagonien, war das Team von Studio Venture 3D, das auch bei „Titanic“ mitgewirkt hat.\n

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48 Stunden in

Magazine

48 STUNDEN IN

Chicago – vom Gangster zum Hipster

Die Stadt Chicago gibt nicht damit an, hip zu sein, und gerade deswegen ist sie es. Die Jugend von heute macht hier keinen Radau. Sie fährt Fahrrad, isst Hotdogs und trinkt handwerklich gebrautes Bier, während sie Musik in neu belebten Kneipen hört.\n

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usammen mit Portland, Austin, New York und San Francisco rangiert Chicago auf der Liste der modernsten Städte ganz oben. Aber die selbsternannte „Windy City“ entflieht Stereotypen und präsentiert keine trendigen Exzesse. Vom berühmten Lake Michigan aus sieht man die Heimat der ersten Wolkenkratzer der USA und das zweithöchste Gebäude des Landes, den Willis Tower, der nach dem großen Brand von 1871 wieder aufgebaut wurde.
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Foto: patrick-tomasso_Unsplash

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Chicago ist eine alte Bekannte, vor allem aus dem Film: Die organisierte Kriminalität während der Prohibition 1919 bis 1933 führt heute zu organisierten Stadtführungen durch das Chicago von Al Capone und Bugs Moran. Die legendären Gangster der Stadt teilen mit den modernen Hipstern ihre Liebe für den Untergrund (der heute allerdings gentrifiziert ist).
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Chicagos Authentizität lebt in seiner Bescheidenheit und in der großen Vielfalt an Gruppierungen und Subkulturen.


Über die großen Events wie das Musikfestival Lollapalooza oder das Gastronomiefest Taste of Chicago hinaus schlägt das musikalische Herz der Stadt in unzähligen Jazzclubs und in traditionellen kleinen Sälen mit Ausstellungen und Konzerten. Von den über 200 Theatern in Chicago sind die meisten unabhängige Unternehmen mit Platz für höchstens 70 Zuschauer. Das Steep Theatre und The House mit seinem fantasievollen Angebot sind Beispiele dafür.
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Foto: neal-kharawala__Unsplash

Die Jazzclubs füllen die Nächte Chicagos. Im Green Mill, einem der ältesten Lokale, ist zu lesen „Hier trank Al Capone“.

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Foto: : David Hilowitz via VisualHunt.com

Beim Pilsen East Artists Open House im Kunstdistrikt öffnen einmal im Monat mehr als 30 Galerien ihre Türen. An diesem Tag kann man sich die Studien der Künstler und die verschiedenen Ausstellungen ansehen.

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Chicagos Authentizität lebt in seiner Bescheidenheit und in der großen Vielfalt an Gruppierungen und Subkulturen. „Die Leute hier legen sehr viel Wert auf Understatement, auf einen Stil, der weder offensichtlich noch übertrieben ist“, erklären Shane Gabier und Christopher Peters, Studenten an der Kunsthochschule von Chicago und Gründer des Medienprojektes Creatures of the Wind.
 
Wicker Park ist eines der modernsten Stadtviertel der USA und dient seit den 80er Jahren als Schmelztiegel für neue Ideen. Im Kultfilm „High Fidelity“ hatte John Cusack hier seinen Plattenladen. Im Laufe der Jahre erfuhr der Stadtteil eine Reihe von Liftings und mauserte sich zum perfekten Terrain für coole Bewohner. Die Blocks Milwaukee, North und Damen (sechs Straßenzüge) beherbergen die legendäre Konzerthalle The Double Door, den mythischen Secondhand-Plattenladen Reckless Records und das ikonische Flat Iron Arts Building, seit Jahrzehnten ein Treffpunkt für Künstler und Musiker aller Genres.\n

Unbeugsamer „american taste“

Das Restaurant Bangers & Lace repräsentiert Chicagos Liebe zu Bratwurst und gutem Bier, etwas, das nie aus der Mode kommt. Läden mit hausgemachten Donuts, vegane Restaurants und Bio-Menüs existieren Seite an Seite mit den fetttriefenden Pizzas von Lou Malnatis und den besten Hotdogs des Landes seit 1948 im Superdawg.\n

Foto: ifmuth via VisualHunt.com

Für Fahrradfahrer ist Chicago eine der besten Städte der USA. An Hunderten Standorten bietet Divvy Bikes Leihfahrräder zu erschwinglichen Preisen.

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Die künstlerische Avantgarde setzt ihren Fokus auf den Stadtteil Pilsen. Das Viertel ist bekannt für die Mischung an Nationalitäten und seine mexikanische Küche. Ebenso bemerkenswert sind die Straßenmalereien wie das lebhafte Werk „Die unglaublichen Dinge, die man sieht“ des Künstlers Jeff Zimmermann und die zahlreichen Kunstgalerien. Davon umgeben Taco-Läden wie der „Canton Regio“ der Familie Gutierrez, seit über 50 Jahren illustre Nachbarn im Viertelund viele weitere Besonderheiten wie das Museum und Geschäft Architectural Artifacts – über 7000 Quadratmeter voller außergewöhnlicher Antiquitäten.
 
Der neue „Hype“ für 2017 ist der Stadtteil West Side, Ukrainian Village. Orthodoxe Kirchen, Museen und alte ukrainische Delis mischen sich mit Modegeschäften, Restaurants und immer beliebteren Lokalen wie dem Rainbo Club.
 
Mit snobistischer Pose und dem Wind bewegt sich Chicago schnell. Wie Mark Twain sagen würde: „Es ist unmöglich, dass ein gelegentlicher Besucher mit Chicago Schritt halten kann, das seine Prognosen schneller erfüllt, als man sie treffen kann. Diese Stadt ist immer neu und niemals das Chicago, das man beim letzten Mal erlebt hat.“\n

Foto: Busara/shutterstock.com

Die Metallskulptur Cloud Gate des Künstlers Anish Kapoor – bekannter unter dem Namen The Bean (die Bohne) – friert im Winter ein.

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Vintage-Nostalgie

Auszusehen wie eine Figur aus der Serie „Mad Men“ ist der Traum jedes Hipsters. In Chicago ist das Angebot an entsprechenden Geschäften unerschöpflich. Zu den Wichtigsten gehören Modern Cooperative mit Möbeln aus den 50ern und 60er Jahren, das spektakuläre Fabrikloft Lee Allison, in dem Krawatten und Fliegen verkauft werden, und der Traum für Retro- und Pin-up-Mode Knee Deep Vintage.
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Kurztrips

magazine

KURZTRIPS

Unbeirrbares Comporta

Man hat es mit Ibiza, St. Tropez, den Hamptons und sogar mit dem Marrakesch von Yves St. Laurent aus den 60er-Jahren verglichen. Aber nichts davon stimmt. Comporta unterscheidet sich von allen anderen Strandorten, weil es ganz anders ist.\n

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ach Herdade da Comporta kommt man, um die Zeit zu vertrödeln, hier gibt es nicht viel zu tun und genau das ist seine Stärke. Christian Louboutin, der auf dieser riesigen Hacienda eine Stunde von Lissabon entfernt ein Haus hat, gibt seine Schwäche für die Region Alentejo und ihre Küste zu: „In dieser wilden, wunderschönen Landschaft liegt etwas Magisches. Egal, wohin man geht, man hat immer den Eindruck, sich in einer mittelalterlichen Umgebung zu befinden.“
 

Als Kontrapunkt zum dicht besiedelten Mittelmeerraum präsentiert sich der Atlantik immer öfter als glamouröse, attraktive Alternative. An der Küste von Comporta haben neben Louboutin auch Rania von Jordanien, die Grimaldis, die Schauspielerin Kristin Scott Thomas, Sarkozy und Carla Bruni ein Refugium gefunden. Diese VIPs – oftmals mit eigenem Haus – machten die Region zu einem offenen Geheimnis, zu einem neuen Öko-Schick-Paradies.\n

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Hinter dem Strand Praia da Comporta liegt eine Naturschutzdüne. Die ersten Öko-Resorts sind nur 10 Gehminuten entfernt.

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Foto: Casasnaareia by the architecture photographer Nelson Garrido

Keine Zäune, kein Asphalt, kein Beton. In den Casas na Areia führen Sandwege zwischen den Pinien von einer Hütte zur nächsten.

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Die Architektur der Reisfelder

Die Beschränkungen der Städteplanung wirkten sich vorteilhaft auf den Erhalt der Landschaft aus. Immobilien und Unterkünfte wie 3 Bicas und Sublime Comporta bewahren den eizigartigen Stil der ursprünglichen Häuser. Offene Räume mit lässigem Interieur, wenig Mobiliar und Glaswänden, um die Umgebung hereinzulassen.\n

Der Name Comporta bedeutet „Tür, die das Wasser zurückhält“, was verständlich wird, wenn man die Kanäle entdeckt, die die riesigen Reisfelder, die größten Portugals, überfluten. Aber vorher muss man über die Route von Alentejo, durch Dörfer, die zwischen Staub und Weinbergen in der Sonne schlafen. Zwischen dem Ende dieser Route und dem Ozean, 100 Kilometer südlich von Lissabon, liegt die Halbinsel Troia. Dort befindet sich Herdade da Comporta. Die 12.500 Hektar zwischen der Flussmündung des Sado und dem Meer umfassen sieben Dörfer: Pego, Carvalhal, Brejos, Torre, Possanco, Carrasqueira und Comporta.
 
Das Terrain ist sehr gepflegt, denn ein Großteil des Geländes liegt im Naturreservat der Flussmündung des Sado. Felder voller Pinien, Wildblumen und Reispflanzen, die das ganze Jahr über grün sind. Die wenigen Unterkunftsmöglichkeiten sind einfache, niedrige Hütten mit Strohdächern; Projekte wie die Casas na Areia, in denen der Boden aus Sand besteht, oder Cocoon Lodges, zwischen den Pinien versteckte Holzwürfel, die sich perfekt in die Natur einfügen. Der Künstler Jason Martin, ein Nachbar Louboutins, lebt in Comporta, weil er der Ansicht ist, dass es „der letzte wilde Westen Europas“ ist.\n

Foto: ARoxoPT shutterstock.com

Die an den Pfählen im Hafen von Carrasqueira festgemachten Boote dienten in einer Werbekampagne von Louboutin als Dekoration.

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Die Tage vergehen ohne Eile, Aktivitäten spielen sich zumeist am Strand ab. Die Mutigsten werfen sich zum Surfen in die Wellen des kalten Wassers des Atlantiks. Trotz der blauen Flagge tragen sie Neoprenanzüge. Andere unternehmen Fahrradtouren durch die Reisfelder, machen Ausritte oder beobachten die Delfine in der Flussmündung des Sado.
Im Sommer verdoppeln sich die 3500 Einwohner, und die Alten setzen sich auf Plastikstühlen vor ihre Häuser und beobachten die Touristen, die ihre BMWs im Straßengraben parken. An der Straße zum Strand stehen improvisierte Stände mit Wassermelonen, Artischocken und Tomaten. Das passiert sonntags, an den Wochentagen ist es hier ruhig. Zwei Kilometer Strände machen jeden glücklich. Die schönsten sind der von Comporta, der von Pego und der von Carvalhal. Nur drei kleine Kneipen gibt es an dieser langen Küste mit vanillegelbem Sand. Einer der belebteren Strände ist Sal in Praia do Pego. Aber auch hier gelten die Worte des portugiesischen Schriftstellers Fernando Pessoa: „Tue heute nichts, was du nicht auch morgen lassen kannst.“
 
Ein Besuch des Pfahlbautendorfs Carrasqueira, ein überwältigender Anblick von Pfählen und Booten, die im Rhythmus der Wellen schaukeln, erinnert daran, dass vor allen anderen schon Fischer, Bauern und Salzgewinner hier waren.
Störche und Flamingos, die an der Flussmündung leben, verabschieden die Besucher. Und wenn alle weg sind, liegt Comporta wieder still zwischen den Reisfeldern, den Strohdächern und dem Schatten des Atlantiks, der die Küste kobaltblau einfärbt. So wird es immer sein.\n

Diese Warnung hört man in jedem der fünf Restaurants auf der Hacienda Herdade da Comporta: Museu do Arroz, Comporta Café, Ilha do Arroz, Dos Pescadores und SAL. Tomatensalat mit süßen Zwiebeln, Muscheln mit Petersilie und natürlich viele dampfende Eintöpfe mit Reis und Meeresfrüchten und dem Duft nach Koriander. Die portugiesische Gastronomie stammt aus dem Meer.\n

„Vorsicht mit dem Koriander“

Comporta wieder still zwischen den Reisfeldern, den Strohdächern und dem Schatten des Atlantiks

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LUXUS

Bei Promis „zu Hause“

Es gibt kaum eine andere Möglichkeit, seinen Idolen und ihrem Lebensstil so nahe zu kommen. Die Hotels der Promis spiegeln ihren Geschmack und in manchen Fällen sogar ihre Prinzipien wider.\n

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Der Erste, der die Idee hatte

Nach vielen Reisen, auf denen er nie das Hotel fand, das er suchte, beschloss Robert Redford 1969 sein eigenes zu eröffnen, das Sundance Resort. Er war der erste Schauspieler, der diese Idee hatte, und sie machte Schule. Das Sundance gründete er, um einen gemütlichen Ort für die Teilnehmer des Festivals des Independentfilms zu schaffen, an dem sie darauf warten können, ob sie prämiert wurden.\n

I

n die Fußstapfen Cristiano Ronaldos zu treten, die auf den Teppich gedruckt sind, wenn man zu den Ovationen der Fans auf der Tribüne das Hotelzimmer betritt – das gehört zum Erlebnis, das die Hotels Pestana CR7 bieten, in denen sich alles um den portugiesischen Star dreht. Zwei dieser dem Fußballgott gewidmeten Hotels gibt es bereits in Funchal und Lissabon, 2017 eröffnet die Kette weitere in Madrid und New York.

Aber leider müssen wir CR7 mitteilen, dass diese Idee nicht neu ist, der Stürmer von Real Madrid ist bei weitem nicht der erste Prominente, der einem Hotel seinen Stempel aufdrückt. Als Marlon Brando auf der tahitianischen Insel Tetiaroa anlegte, verliebte er sich in den Ort und in eine der Einwohnerinnen. Er kam, um dort die „Meuterei auf der Bounty“ zu drehen, kaufte die Insel, heiratete eine Tahitianerin und gründete einen luxuriösen Öko-Hotelkomplex. Er wollte die Insel vor dem Appetit der Städtebauer retten und sie so bewahren, wie sie war. Sein Wunsch wird auch heute noch respektiert, obwohl der Schauspieler vor Ende der Bauarbeiten starb. Das Hotel The Brando wird mit erneuerbarer Energie versorgt und seine Zimmer sind getrennt voneinander gebaut, um den menschlichen Einfluss so gering wie möglich zu halten.

Auch Leonardo DiCaprio überträgt sein Engagement für den Umweltschutz auf sein Hotel, das Blackadore Caye in Belize. Das exklusive Öko-Resort, in dem Luxus die gleiche Rolle spielt wie die Natur, wird 2018 eröffnet. Etwas wie „Der große Gatsby“ aber am „Der Strand“. „Ich wollte etwas tun, um die Welt zu verändern und das täte ich nicht, wenn ich nicht davon überzeugt wäre, dass es ein historischer Meilenstein in der Umweltbewegung ist“, erklärt der Schauspieler der New York Times. Im selben zentralamerikanischen Land und ebenfalls mit ökologischem Bewusstsein entdeckte die Familie Coppola den perfekten Standort für eine ihrer Luxusunterkünfte, die Blancaneaux Lodge. Als Francis Ford Coppola die Anlage fand, war sie verlassen und er ließ sie zu einem Rückzugsort für die Familie umbauen. Mehr als eine Dekade später, im Jahr 1993, machte man sie für die Öffentlichkeit zugänglich.\n

I

m Herzen des Big Apple im Stadtteil Tribeca befindet sich das Hotel von Robert de Niro. Im exklusiven The Greenwich Hotel genießen Gäste Gourmet-Küche und neueste Technologie. Und wer mit seinem Haustier verreist, kann sicher sein, dass es dieselbe Aufmerksamkeit erhält, vielleicht sogar mehr. Mythomanen, die nach Ruhe suchen, finden sie außerhalb New Yorks im Bedford Post Inn, einer Immobilie von Richard Gere. In diesem kleinen Hotel dreht sich alles um Yoga und um Gastronomie und in einem der luxuriösen Jacuzzis könnte man sich fühlen wie Julia Roberts in „Pretty Woman“.
 
Aber es sind nicht nur Schauspieler, die die Türen ihrer Refugien öffnen. Das Hotel The Clarence in Dublin ist besser bekannt als „Hotel von U2“; hier haben die Mitglieder der Band mehr als einen „beautiful day“ verlebt. 1996 renovierten Bono und The Edge das alte Hotel und legten dabei besonderen Wert auf die Penthouse-Suite. Dem Sänger gefiel das Ergebnis so gut, dass er sich immer dort aufhält, wenn er seine Heimatstadt besucht. Der Küchenchef wurde mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Seine Octogon Bar ist ein beliebter Treffpunkt und die Dachterrasse diente bei einigen Aufnahmen der Gruppe als Kulisse.
 
Fern vom weltlichen Lärm sind Olivia Newton-John, Gründerin des australischen Gaia Retreat & Spa (Brooklet) und Clint Eastwood, Besitzer des Mission Ranch Hotel in Carmel in der Nähe von San Francisco (die Stadt, in der er Bürgermeister war); sein Hotel scheint dem Film, Die Brücken am Fluss“ entsprungen... Fans der unternehmungslustigen Stars können sich glücklich schätzen: Sie können sich beinahe in ihr Zuhause einschmuggeln.\n

Die Penthouse-Suite (The Clarence) umfasst 2000 Quadratmeter auf zwei Etagen.

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Neben dem Themenpark besitzt Dolly Parton das Luxushotel DreamMore Resort.

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Der Themenpark von Dolly Parton

Die Königin des Country hatte große Träume und ließ sich ein Hotel mit einem Themenpark bauen. In Dollywood, Tennessee, erklimmt man einen künstlichen Berg mit der Achterbahn „The Thunderhead“ und hört bei der Abfahrt Livemusik. Mit ein bisschen Glück die Parton selbst.\n

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NATUR

Wonach schmeckt der Indische Ozean?

Die Gerichte erinnern an Frankreich, Afrika, China und Indien: Am Tisch von Mauritius sitzt die ganze Welt und macht die Insel zu einem kulinarischen Schmelztiegel.
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„U

m global sein zu können, muss man zuerst lokal sein.“ Dieser Satz des spanischen Künstlers Joan Miró lässt sich auch auf die Küche anwenden, die heute so sehr von der Fusion lebt. Aber regionale und ausländische Geschmacksrichtungen miteinander zu kombinieren und auf demselben Teller anzurichten, ist auf Mauritius nichts Neues. Seit Hunderten von Jahren ergänzen sich hier perfekt die Rezepte von drei Kontinenten.
 
Die Franzosen kolonisierten die Insel im 18. Jahrhundert und brachten afrikanische Sklaven, die auf den Zuckerrohrplantagen arbeiteten. Auch die Chinesen wanderten im 18. Jahrhundert ein und die Inder kamen Mitte des 19. Jahrhunderts. Sie alle hinterließen ihre Kultur, ihre Traditionen und ihren Geschmack.\n

Der französische, kreolische, chinesische und indische Einfluss macht sich heute sowohl an den Marktständen als auch in den Küchen der besten Restaurants des Landes bemerkbar. Auf dem Flacq Market und dem Hauptmarkt von Port Louis werden Häppchen verkauft, die man unterwegs essen kann, zum Beispiel die „dholl-puri“, mit Gemüse gefüllte Törtchen. Die besten Restaurants befinden sich in den Luxus-Resorts auf jeder Insel.
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Table d'hôte

Die Mauritier sind gute Gastgeber und lieben es, sich zu einem selbstgekochten Essen an den Tisch zu setzen. Große runde Tische laden dazu ein, die Geschmacksrichtungen dreier Kontinenten zu kosten und miteinander zu teilen. Aber auch Fast Food wird nicht verschmäht – an unzähligne Straßenständen werden Snacks verkauft.\n

Foto: byvalet - Shutterstock.com

Die Kokosnüsse werden für 30 bis 50 Mauritius-Rupien verkauft.

Die wichtigste Zutat und zugleich Hauptnahrungsmittel des Landes ist Fisch. Die Köche im Le Barachois sind Experten in Sachen Meeresfrüchte. Sie werden dort ganz frisch zubereitet und in den fünf Hütten auf dem Wasser serviert. Das Restaurant gehört zum Hotel Le Prince Maurice, einem der beiden Resorts, die die Hotelkette Constance auf Mauritius unterhält. Im Norden der Insel, im Restaurant La Table Du Château, setzt man auf ein modernes Menü, das auf Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten im Château de Labourdonnais basiert.
 
Das Kochbuch von Mauritius kennt viele exotische Früchte: Papayas, Mangos, Ananas, Lychees, Guaven ... Die Einheimischen mögen sie schon, wenn sie noch nicht ganz reif sind. Und natürlich die Kokosnuss, von der jeder Teil genutzt wird. Man verwendet sie zum Beispiel in den Currys, die auf der Insel „Masala“ genannt werden. Die Masala-Gewürzmischung ist dem beliebten indischen Gericht nachempfunden. Aber auf Mauritius sind die Currys etwas leichter und sehr aromatisch. Wie die, die in dem kleinen Imbiss Magique am Mont Choisy Beach serviert werden.
 
Reis bildet die Grundlage für viele Gerichte. So auch beim „Biryani“, das vor allem bei großen Festlichkeiten genossen wird. Aus dem chinesischen Vermächtnis stammen einfache und schnell zubereitete Pfannengerichte. Eines der beliebtesten sind die gebratenen „Noodles“, die auf Mauritius „mines frire“ heißen. Die kreolischen Soßen (wie die Rougaille) schmecken nach Tomate und haben eine leichte Schärfe, die französischen werden mit Rotwein und Kräutern abgeschmeckt.\n

Foto: ©Constance Hotel and Resorts

Das Le Barachois ist nur abends geöffnet.

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Mit zwei Stückchen Zucker, bitte!

Der Kaffee auf der Insel Mauritius ist sanft und würzig. Der beliebteste Tee ist der Vanille-Tee, weshalb es auf der Insel viele Vanilleanpflanzungen gibt. Süßschnäbel sollten Alouda probieren, einen Milchshake mit Agar-Agar und Basilikumsamen.\n

Foto: ©Constance Hotel and Resorts

Neben einem Restaurant gibt es im Le Prince Maurice eine schwimmende Bar.

Zu den beliebtesten Getränken zählt der „Lassi“ aus Joghurt. Der Rum ist hingegen eine wichtige Einnahmequelle. Die Destillerie The Rhumerie de Chamarel baut auf der Insel noch immer ihr eigenes Zuckerrohr an. Mit verschiedenen Methoden wird hier weißer und brauner Rum gewonnen. Die Destillerie im Südwesten von Mauritius bietet geführte Besichtigungen an. Die Speisekarte im hauseigenen Restaurant L‘Alchimiste basiert auf lokalen Zutaten aus eigenem Anbau. Sehr beliebt ist dort die Teezeit. Crêpes werden vor allem abends gerne bestellt. Sie bieten ein wenig französisches Flair in diesem kulinarischen Schmelztiegel.\n

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Foto: © The Rhumerie de Chamarel

Das Zuckerrohr wird von Juni bis Dezember mit der Hand geerntet.

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Top 6A

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TOP 6A

Die schönsten Orte, um einen Sonnenaufgang zu sehen

Sie sind einen Besuch zu jeder Uhrzeit wert. Aber wenn Sie die es schaffen, in der Morgendämmerung aufzustehen, werden Sie ihre schönste Seite kennenlernen. Frühes Aufstehen hat sich noch nie so sehr gelohnt.

Stonehenge (England)

Zur Sommersonnenwende kommen jedes Jahr die meisten Besucher in diese Gegend im Süden Englands. Aber selbst dann erscheint jeder Sonnenaufgang hinter diesen 5500 Jahre alten Monolithen magisch.

Adam's Peak (Sri Lanka)

Man sagt, dass Adam an dieser Stelle die Erde betrat. Das macht ihn zu einem heiligen Ort und Pilger erklimmen deshalb den Gipfel. Am besten beginnt man den Aufstieg nachts, um den Sonnenaufgang vom Gipfel aus zu betrachten.

Bagan (Myanmar)

Mehr als 4000 Tempel auf einer Fläche von 42 Quadratkilometern: Bagan ist ein Schauspiel für sich, aber das Licht in der Morgendämmerung ist besonders eindrucksvoll – vor allem von einem Heißluftballon aus.

Arches National Park (Utah, USA)

Fotografen kennen diesen berühmten Bogen im Arches National Park. Die Sonne scheint bei jedem Sonnenaufgang durch ihn hindurch. Seien Sie wachsam beim Fotografieren, denn der entscheidende Moment dauert nur wenige Minuten an.

Uluru-Kata Tjuta National Park (Australien)

Eine der größten Attraktionen Australiens befindet sich mitten in der Wüste im Landesinneren. Es handelt sich um den Berg Uluru, eine Felsformation aus Sandstein, die je nach Stand der Sonne ihre Farbe verändert. Im Morgengrauen erstrahlt der Berg in einem intensiven Rot.

Haleakala National Park (Hawaii, USA)

Dreiviertel der hawaiianischen Insel Maui sind durch den Vulkan Haleakalā bedeckt, dessen Name „Sonnenhaus“ bedeutet. Auf 3000 Metern Höhe beginnen die Ausflüge in der Morgendämmerung, um den Sonnenaufgang in den Wolken zu genießen.

Blitze zwischen Steinen

Heiliger Tagesanbruch

Tempel-Skyline

Der entscheidende Moment

Der Berg, der seine Farbe ändert

Das Sonnenhaus

Travelbeats

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Frühlingserwachen in Holland

Die Blumen im Keukenhof sind vergänglich. Nur vom 23. März bis zum 21. Mai kann man den Park in Lisse (35 Kilometer von Amsterdam entfernt) besichtigen. Mit über sieben Millionen Blumenzwiebeln und 800 verschiedenen Tulpenarten gilt er als „Garten Europas“. Aber Holland lebt nicht nur von den Tulpen. Der Park bietet auch Raum für den Duft anderer Blumen wie Hyazinthen, Narzissen, Orchideen, Rosen, Nelken und Lilien. Alte Windmühlen, Seen und Springbrunnen ergänzen das idyllische, farbenfrohe Ambiente des 32 Hektar großen Geländes.\n

Foto: Baccarat Hotel & Residences New York

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Das Hotel aus Glas

Das emblematische französische Unternehmen Baccarat stellt seit über 250 Jahren hochwertigstes Glas her. Sein Name steht für Luxus und diesen wollten die Franzosen Gilles & Boissier vermitteln, die für die Innenausstattung dieses Hotels in wenigen Metern Entfernung von der Fifth Avenue in New York verantwortlich zeichnen. Das Glas spielt, wie sollte es auch anders sein, die große Hauptrolle.\n

Foto: © HUISTEN BOSCH

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Willkommen in der Zukunft

Drei Roboter begrüßen Sie am Empfang, um den Check-in abzuwickeln. Wundern Sie sich nicht, wenn Sie keinen Schlüssel für Ihr Zimmer bekommen: diese Öffnen sich per Gesichtserkennung. Das Henn-na Hotel in Nagasaki (Japan) sieht sich als Hotel der Zukunft. Alle Mitarbeiter sind Roboter und jedes Detail wurde ‚smart’ und umweltfreundlich konzipiert.\n

Foto: Camp& Furnace

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Der ewige Sommer

Viel mehr als ein Restaurant: ein Park, eine Terrasse, ein Musikfestival, eine Sportbar... Und das Beste: Man braucht sich um das Wetter keine Sorgen zu machen, denn es ist überdacht. Camp & Furnace in Liverpool ist ein altes ‚Warehouse’, das in einen trendigen Ort verwandelt wurde. Und das nicht umsonst, denn hier werden alle guten Dinge des Sommers das ganze Jahr über geboten!\n

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Ein Boutique-Hotel auf dem Meer

Zwar geht der Trend dahin, Kreuzfahrtschiffe immer größer und imposanter zu bauen, aber Windstar Cruises zeigt, dass Größe nicht alles ist. Die Flotte der Reederei setzt auf eine geringere Größe, um eine intimere Atmosphäre zu schaffen. Fast, als wäre man mit seinem eigenen Schiff unterwegs. Die Schiffe bieten alle erdenklichen Annehmlichkeiten und den Vorteil, dass man diese – je nach Modell – nur mit 148 bis 310 anderen Gästen teilen muss. Durch ihre geringeren Maße können die Schiffe in kleinen Häfen anlegen, während die Riesenschiffe auf Reede ankern müssen.\n

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