Mit dem Magazin 6A, unserer digitalen Monatszeitschrift, erweitern wir Horizonte und entdecken die schönsten Urlaubsziele. Dieser neue Kanal, erhältlich in 14 Ausgaben und 11 Sprachen, macht Lust darauf, die Welt kennenzulernen. Nehmen Sie Platz und begleiten Sie uns bei diesem Abenteuer. Los geht‘s.

Titelseite

Nummer 9

Dezember 2016

Lissabon

Lissabon

Geschichten aus den Straßen

„Das Festland ist nur ein Übergang."

Abenteuer

Die schönsten Orte der Welt für Ihre Hochzeitsfotos

Romantisch

Leben wie ein König in Rajasthan

Luxus

Inhalt

Magazine

Inhalt

Inhalt

Nummer 9

Romantisch

Die schönsten Orte der Welt für Ihre Hochzeitsfotos

Der Hintergrund macht den Unterschied zwischen einer konventionellen und einer außergewöhnlichen Hochzeit. Sicher sind beide unvergesslich, aber bei der zweiten haben Sie die schöneren Fotos.

Junge Leute

Nimbin: Zurück in die 70er

Aktive Kommunen, psychedelische T-Shirts und Wohnwagen mit Peace-Zeichen mitten im Nirgendwo. Wir reisen in die Vergangenheit bis nach Nimbin, in das letzte Hippie-Paradies.

Luxus

Leben wie ein König in Rajasthan

Wandteppiche, Jagdtrophäen und Himmelbetten: Die Maharadschas haben ihre Paläste zu Luxushotels umgestaltet, die ihre alte Pracht zeigen. Es sind die „Hiltons“ von Indien.

Kurztrips

Beginnen Sie das Jahr vor allen anderen in Kiribati

Es ist eines der am wenigsten besuchten Länder der Welt und seine Bewohner werden die Ersten sein, die das Jahr 2017 begrüßen. Feiern Sie mit ihnen in einem unerforschten Paradies.

Abenteuer

„Das Festland ist nur ein Übergang."

Er möchte nicht weit entfernt vom Ozean leben, neue Meere entdecken und auch die Kulturen, die sie umgeben. „Ich möchte die Beziehung der Menschen zum Meer analysieren“, erklärt Enric Adrian Gener, der die Welt bereist und sie unter Wasser fotografiert.

Top 6a

Die unzugänglichsten Klöster der Welt

Aus religiöser Verehrung wurden an den unzugänglichsten Orten des Planeten heilige Orte errichtet. Diese Tempel zu erreichen, ist beinahe ein Wunder; es nicht zu tun, eine Sünde.

Travelbeats

Hier erwarten Sie die trendigsten Hotels und Restaurants, die kultigsten Galerien, Neueröffnungen und die angesagtesten Orte des Planeten.

Mitarbeiter

Der Inhalt der vorliegenden digitalen Veröffentlichung (www.passenger6a.com) wurde von CENTRO DE INFORMACIÓN TURÍSTICA FEED BACK S.L. mit Sitz in C/ Santiago Bernabeu, 10, 3º - B, 28036 Madrid und Steuernummer B-82065137 (im Folgenden „TRAVELVIEW“) bereitgestellt.

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TUI Spain S.L.U. mit Sitz in Calle Mesena, 22, 2º Derecha, 28033 – Madrid (Spanien) ist die ausschließliche Zessionarin des genannten Inhalts.

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Javier García

Verlagsleiter

Jorge Martín

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Redakteurin

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Redakteurin

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Redakteurin

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Programmierer

Sergio Cieza

Programmierer

Natalia García

Programmierer

Carlos Luján

Graphic Editor

Beatriz Iznaola

Account assistant

Laura García

Account assistant

Reiseziele -

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Interview -

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Interview -

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Romantisch

Magazine

Romantisch

Die schönsten Orte der Welt für Ihre Hochzeitsfotos

Der Hintergrund macht den Unterschied zwischen einer konventionellen und einer außergewöhnlichen Hochzeit. Sicher sind beide unvergesslich, aber bei der zweiten haben Sie die schöneren Fotos.\n

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„I will always love you“

Egal, wie viel Zeit vergeht – manche Orte, an denen man sich die ewige Liebe versprechen kann, kommen nie aus der Mode. Kappadokien in der Türkei, Venedig und Cinque Terre in Italien oder Santorin in Griechenland gehören zu diesen klassischen Destinationen. Wir sind immer noch in sie verliebt.\n

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as übliche Foto am Altar ist etwas ganz anderes als ein Hochzeitsfoto zu Füßen des Seljalandsfoss-Wasserfalls in Island oder unter dem Sternenhimmel im kalifornischen Yosemite National Park. Das sind nur zwei der Orte, an denen man sich das Jawort geben und die Kunst der Hochzeitsfotos auf ein höheres Niveau heben kann. Die Website Junebug Weddings hat bei einem Wettbewerb einige dieser Hochzeitsfotos gesammelt. 50 Aufnahmen aus aller Welt, auf denen sich die Brautpaare so verliebt in die Augen schauen, als gäbe es nichts außer ihnen auf diesem Planeten. Schwer zu verstehen, wenn man die beeindruckende Landschaft berücksichtigt, in der sie sich befinden: Berge und einsame Landstraßen, aber auch urbane Szenen, eingefroren in einem besonderen Augenblick. Auch die Klassiker wie der Eiffelturm oder die Central Station in New York fehlen nicht. Die Bilder sind nur eine kleine Auswahl aus Tausenden von Fotos, die für diese Ausgabe eingesendet wurden.\n

Island zählt zu den beliebtesten Reisezielen für diejenigen, die  sich für den „glücklichsten Tag im Leben“ verschwenderische Natur und wilde Romantik wünschen. Elizabeth und Brian, die einen „schönen, abenteuerlichen und einzigartigen“ Ort suchten, haben sich für das Land aus Eis entschieden. „Außerdem hofften wir, einen Blick auf die Nordlichter erhaschen zu können“, sagen sie. Sie hatten Glück: Das Polarlicht zeigte sich genau in ihrer Hochzeitsnacht. Mait von M&J Studios stand hinter der Kamera, um den Moment einzufangen. Es waren ganz besondere Tage für ihn und seinen Assistenten. Zu den Fotosessions gehörte auch die Suche nach geeigneten Plätzen, darunter einer der extremsten, den beide jemals gesehen hatten. Auf dem Weg zum Jökulsárlón-Gletscher beschlossen sie, eine Eishöhle zu besichtigen. „Sie entsteht im Herbst und ist jedes Jahr neu und anders, weil sie immer im Frühjahr schmilzt. Dass sie noch im März existierte, war ein kleines Wunder.“ Das Wunder bliebt von der Jury nicht unbemerkt: Sie nahm das Foto in ihre Auswahl der schönsten Hochzeitsdestinationen 2016 auf.\n

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Foto: James Frost

Bombo Quarry, Australia

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Der 60 Meter hohe Seljalandsfoss-Wasserfall gehört zu den wenigen, die man auch von hinten betrachten kann.

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Genauso einsame Orte gibt es auch auf der anderen Seite der Welt. Neuseeland und Australien gehören ebenfalls zu den Lieblingsorten von den Fans unberührter Natur wie Maria und Pat. James Frost fotografierte sie beim Spiel mit den Wellen in Bombo Headland Quarry in New South Wales. Die riesigen Basaltsäulen erinnern an den Giant's Causeway in Irland, nur dass der Riese hier im Meer von Tasmanien badet. Um dort hinzugelangen, muss man dem Kiama Coast Walk folgen, der auch an anderen Plätzen entlangführt, die sich für dieses besondere Fotoalbum eignen, zum Beispiel den Nationalpark Rock Cathedral oder den Kiama-Geysir. Elf Stunden und über 1000 Kilometer entfernt, gaben sich Angie und Doug das Jawort. Toowoomba in Queensland lockt mit einer ebenen, ländlichen Landschaft. Die Mutter der Braut begleitete den Fotografen Van Middleton in seinem Jeep und half ihm, die Orte auszusuchen, „die für Angie und ihre Familie etwas Besonderes darstellen“: Das Siegerbild des Fotografen, auf dem das Brautpaar eng umschlungen unter einem riesigen Baum steht, vermittelt dieses Gefühl. Vielleicht war es derselbe Baum, unter dem sie sich zum ersten Mal geküsst oder in dessen Rinde sie ihre Initialen eingeritzt haben. \n

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Foto: Virginia & Evan Studios

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Liebe im Paradies

Hochzeiten an paradiesischen Orten sind nicht nur etwas für Promis. Alain Brin, spezialisiert auf tropische Hochzeitsfeiern, zeigt das mit einem Foto eines Brautpaars inmitten von Fischschwärmen in der Turtle Bay Beach auf den Virgin-Islands. Andere exotische Schauplätze sind die Seychellen, Fiji oder Varanasi in Indien.\n

Foto: Cole Roberts/ Nordica Photography

Lola und Tobi folgten dem Trend zu exotischen Destinationen: Sie heirateten auf Mahé, der größten Insel der Seychellen.

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Foto: Chaz Cruz Photographers

Queenstown, New Zealand

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Foto: Claire Morris Photography

Paris

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Foto: Clarkie Photography

Yosemite National Park, California

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Foto: Gabe McClintock Photography

Iceland

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Foto: Catia Aguiam Fotografas

Montserrate Palace, Sintra

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Foto: Helena and Laurent

San Francisco, California

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Foto: Holly Wallace Photos and Film

Queenstown, New Zealand

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Foto: Jonnie + Garrett Wedding Photographers

Imperial Sand Dunes, California

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Foto: June Photography

Kaneoha, Hawaii

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Foto: M&J Studios

Iceland

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Foto: Nordica Photography

Hamar, Norway

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Foto: Sergio Cueto

Higüey, República Dominicana

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Foto: Shari + Mike Photographers

Santorini, Greece

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Foto: Terralogical

Bali, Indonesia

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Foto: Tin Martin

Bali, Indonesia

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Foto: Van Middleton Photography

Pilton, Australia

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Junge Leute

Magazine

Junge Leute

Nimbin: Zurück in die 70er

Aktive Kommunen, psychedelische T-Shirts und Wohnwagen mit Peace-Zeichen mitten im Nirgendwo. Wir reisen in die Vergangenheit bis nach Nimbin, in das letzte Hippie-Paradies.\n

Ein Dorf in Australien, das unter dem wirtschaftlichen Abschwung litt, war 1973 Austragungsort des Festivals „Revolution of Aquarius“. Hunderte junge Menschen hatten Nimbin als den perfekten Ort für das „Festival Aquarius“ ausgemacht. Der Mount Warning wacht über das Tal, in dem sich mehr als 10.000 Menschen zum „australischen Woodstock“ trafen. Ein Fest der Underground-Kultur, gepaart mit einem Überschwang der Freiheit und intensivem Kontakt mit der Natur. Jener „Sommer der Liebe“ gilt als Geburtsstunde der Hippiebewegung in Australien.\n

Foto: Lismore City Council

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Die Hippies kamen nach Nimbin und blieben. Viele Festivalbesucher ließen sich im Dorf nieder und gründeten Kommunen wie „Tuntable Falls“, eine noch immer aktive Gemeinschaft mit 200 Mitgliedern, die neue, nachhaltige Lebensformen schaffen möchte. \n

Die Hippies kamen nach Nimbin und blieben.

Vier Jahrzehnte später bieten die eigenartige Architektur, die blumengeschmückten Wohnmobile und die psychedelischen Bilder in Nimbin die perfekte Atmosphäre für eine Zeitreise. Teilweise schuld daran ist Vernon Treweeke, der Vater der psychedelischen Kunst in Australien. Er hatte die Idee, alte Gebäude für das Festival zu recyceln und bemalte sie mit Hunderten Regenbogen, die auch heute noch die Fassaden schmücken. \n

Foto: Lismore City Council

Yoga und Meditation sind hier keine Mode, sondern ein Lebensstil.

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Foto: RENATO SEIJI KAWASAKI / Shutterstock.com

Die Flohmärkte sind ein Spiegelbild der bunten Vielfalt des Ortes: Hier findet man Handwerkskunst, Secondhand-Ware, Pflanzen und hausgemachtes Essen.

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Über die Ästhetik hinaus überdauert auch der ursprüngliche Gemeinschaftsgeist jener Zeit, der die Region mit Hoffnung erfüllte.  1979 konnte die Regierung von New South Wales davon überzeugt werden, ein Gesetz einzuführen, das die Abholzung des Dschungels untersagte. Die grüne Bewegung „Greenies“ ist auch heute noch aktiv und fördert ein politisches Bewusstsein für den Schutz der Natur. Der bedächtige, kreative Lebensstil zeigt sich mit Aktionen wie dem „Festival des jungen Films von Nimbin“, dem Kauf regionaler Produkte und der Ausübung von Aktivitäten, die das Wohlbefinden fördern, wie Yoga und Meditation. Im Museum von Nimbin, dem Zentrum des Dorfes seit der „Revolution des Aquarius“, werden zahlreiche künstlerische Projekte organisiert. \n

„Let the sunshine in“

Verlassene Bauernhöfe mitten im tropischen Dschungel, Wasserfälle und vulkanische Böden. Es ist die Natur, die in Nimbin das Leben bestimmt. Die Gegend gilt bei den Eingeborenen Bundjlung als heiliger Ort. Unter dem Mount Warning schlummert neben den Wasserfällen Killen Falls und dem tropischen Dschungel Big Scrub ein alter Vulkan.\n

Foto: Lismore City Council

Wer auf dem Gipfel des Mount Warning steht, sieht den Sonnenaufgang als Erster, denn es ist der höchste Punkt im Osten Australiens.

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Mit rund 10.000 Einwohnern in der Region, davon 350 Dorfbewohnern, schafft das Örtchen Nimbin den Sprung ins neue Jahrtausend. Bis heute ist es ein beliebtes Ziel für Rucksackreisende, Möchtegern-Hippies und Musiker. Der Schriftsteller Austin Pick sagte: „Nimbin ist wirklich ein seltsamer Ort. Als wenn man eine verräucherte Straße aus Amsterdam mitten in die Berge versetzt hätte.“ Auf den Feldern stehen Cannabis-Pflanzen Seite an Seite mit Gemüse. Auch wenn lediglich der Konsum erlaubt ist – die Bewohner feiern dieses Recht voller Stolz als einen weiteren Sieg, den sie dem System abgetrotzt haben.
 
Abends mischt sich der Staub der Straßen mit den Lichtern der Bauernhöfe, dem Rauch von Marihuana und den Geräuschen des Dschungels. Poesie und Jazz erklingen aus einigen Lokalen wie dem mythischen „Rainbow Café“. Der „Sommer der Liebe“ ist lange vorbei, aber seine Kraft ist noch zu spüren. „Manchmal frage ich mich, warum ich hier lebe“, vertraut uns Mandie, eine der Gründerinnen von „Tuntable Falls“, an. „Dann passiert etwas wirklich Tolles und mir wird wieder bewusst, dass ich hier lebe wegen der Leute, wegen der Spontanität und der Kreativität, die hier entsteht.“  \n

Foto: harryws20 via Foter.com / CC BY

1973 übernahmen die jungen Leute das Dorf. Viele der Originalbauten von damals sind noch erhalten und heute eines der Identitätsmerkmale von Nimbin.

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Die Gegend des Regenbogens

Die Region um das Dorf wird wegen der Bilder, die Vernon Treweeke 1973 im ganzen Ort verbreitete, „Rainbow Region“ genannt. Seitdem sind neue Wandbilder entstanden und viele der alten wurden restauriert. Zum 40. Jubiläum des Festivals kam Vernon nach Nimbin zurück, um die Wänder einer Pizzeria zu bemalen.\n

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Luxus

Magazine

Luxus

Leben wie ein König in Rajasthan

Wandteppiche, Jagdtrophäen und Himmelbetten: Die Maharadschas haben ihre Paläste zu Luxushotels umgestaltet, die ihre alte Pracht zeigen. Es sind die „Hiltons“ von Indien.\n

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aharadschas sind vom Schicksal dazu auserkoren, der Menschheit ein Spektakel zu bieten“, schrieb Rudyard Kipling, Autor des Dschungelbuchs. Bis 1947, dem Jahr der Unabhängigkeit vom britischen Imperium, gingen die Herrscher der indischen Staaten im Rolls-Royce auf die Jagd, gaben Möbel, Kunstwerke und Schmuck bei den prestigeträchtigsten europäischen Firmen in Auftrag und zeigten ihre Gastfreundschaft bei Banketten mit Hunderten Gästen. Jahrhundertelang lebten sie in ummauerten Festungen oder in prächtigen Palästen mit Terrassen, Gärten und separaten Flügeln für Frauen und Hausdiener.\n

Jetzt kann man an diesem luxuriösen Leben teilhaben. Denn die Maharadschas haben ihre Paläste, Jagdhütten und Sommerresidenzen, für Gäste geöffnet, um den Unterhalt und die Restauration der Gebäude zu finanzieren. Nun leben sie dort zusammen mit den Reisenden und teilen ihre Familiengeschichte mit ihnen. Sie haben den Hedonismus gegen einen nachhaltigen Tourismus, ihre Exzentrizität gegen die Restaurierung des künstlerischen Vermächtnisses und Entwicklung der Gemeinschaft eingetauscht.\n

Der königliche Hof

Edelleute und Minister ließen sich Paläste und Sommerhäuser in der Nähe der Paläste der Maharadschas bauen und eiferten dem opulenten Lebensstil der Herrscher nach. Einige dieser Residenzen dienen heute als Hotels wie das Samode Palace, das Samode Bagh, das Narain Niwas Palace und das Castle Kanota.\n

Foto: SUJÁN Rajmahal Palace, Relais & Chateaux

Die Suiten des Hotels Rambagh Palace, gebaut 1835, nehmen die luxuriösen Räumlichkeiten ein, in denen der Maharadscha von Jaipur residierte.

In Rajasthan im Nordosten Indiens liegt der Umaid Bhawan Palace, die sechstgrößte Privatresidenz der Welt. Ein Teil dieser Sandsteinfestung in Jodhpur ist heute ein Hotel der angesehenen Hotelkette Taj Hoteles. Zu dem im Art Deco-Stil eingerichteten Gebäude gehören ein zehn Hektar großer Garten, in dem Pfauen herumlaufen, ein unterirdisches Schwimmbad und ein Museum der Königsfamilie. Es liegt auf einem Hügel und bietet eine herrliche Aussicht auf die Stadt und die Mehrangarh-Festung.

Eine weitere Immobilie des Maharadschas von Jodhpur ist das Fort von Ahhichatragarh, auch Fort von Nagaur genannt. Dank 20-jähriger Renovierungsarbeiten hat das Hotel Ranvas Nagaur wieder das noble Ambiente des ehemaligen Refugiums der Frauen der königlichen Familie erhalten. Das Hotel verfügt über 27 Zimmer, aufgeteilt auf zehn „Havalis“, die traditionellen Bauwerke von Rajasthan, jeweils mit einem eigenen mit Portiken und Säulen umgebenen Innenhof. Eine weitere Unterkunftsmöglichkeit bietet das Royal Tents Nagaur, ein luxuriöses, klimatisiertes Zeltlager in einer Festung aus dem 5. Jahrhundert. Es ist der perfekte Ort für die abendliche Entspannung nach einer Jeeptour, auf der man die in der Umgebung lebenden Gazellen und Antilopen fotografiert hat. Nicht weniger beeindruckend ist Ramathra Fort, eine 350 Jahre alte Zitadelle im Distrikt Karauli. Wie die Familie im Film „Best Exotic Marigold Hotel“ restaurierten die Nachkommen des ersten Besitzers, dem Sohn des Maharadscha von Karauli, die Zitadelle über 15 Jahre lang und verwandelten es in ein Hotel mit 110 Zimmern.
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Foto: SUJÁN Rajmahal Palace, Relais & Chateaux

Die Jackie Kennedy-Suite ist wie das übrige Hotel mit Gemälden und Möbeln der Familie dekoriert, prächtige Tapeten zeigen traditionelle Motive.

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Bewusster Tourismus

Die Luxusunterkünfte in Rajasthan wie beispielsweise Ravla Bhenswara und Shahpura Bagh zeichnen sich dadurch aus, dass die Eigentümer ebenfalls dort leben und den Gast selbst empfangen und bewirten. Die Einnahmen dienen dazu, das Gebäude und die Infrastruktur der Umgebung instand zu halten sowie die Ausbildung von Handwerkern zu finanzieren. \n

Foto: Samode Hotels

1940 wurde anlässlich einer Hochzeit der königlichen Familie im Eingang des Hotels Samode Haveli eine Rampe für Elefanten eingebaut.

In der rosafarbenen Stadt Jaipur stehen einige der prächtigsten Hotels der Region. Sowohl im Rambagh Palace als auch im Suján Rajmahal Palace haben Würdenträger wie Jacqueline Kennedy, Königin Isabel II. und der Schah von Persien übernachtet. Die Mamortreppen, die Salons mit Kronleuchtern und die Suiten beeindrucken heute auch weniger illustre Gäste, die aber dieselbe Gastfreundschaft des Maharadschas genießen dürfen. Der Aufenthalt in solchen Palästen wird durch den Einblick in einen vergangenen Lebensstil perfekt. Denn bei Polospielen, Dinner unter freiem Himmel, Konzerten und Safaris kann man sich wie ein Gast des Königs fühlen.\n

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Foto: Taj Hotels Resorts and Palaces

Die Treppe in der Eingangshalle des Umaid Bhawan Palace besteht aus dem gleichen Marmor wie das Taj Mahal.

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Kurztrips

magazine

Kurztrips

Beginnen Sie das Jahr vor allen anderen in Kiribati

Es ist eines der am wenigsten besuchten Länder der Welt und seine Bewohner werden die Ersten sein, die das Jahr 2017 begrüßen. Feiern Sie mit ihnen in einem unerforschten Paradies.\n

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as Land zählt weniger als 6000 Touristen im Jahr. Unter ihnen war früher der Schriftsteller Robert Louis Stevenson. Der Autor der „Schatzinsel“ besuchte im 19. Jahrhundert eine der 33 Koralleninseln dieses Archipels. Trotzdem wurden die Inseln nie zu einer hippen Urlaubsdestination. Und das, obwohl sie alle Eigenschaften dafür aufweisen: weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, eine exotische Vergangenheit und eine ungewisse Zukunft.
 
Kiribati ist ein schrumpfender Archipel. „Unser Land besteht zu 99,99977 Prozent aus Wasser“, versichert die Tourismusbehörde. Eine Prozentzahl, die immer weiter wächst. Seine Einwohner lehnen sich gegen den Klimawandel auf, denn sie wissen, dass ihre Heimat in Gefahr ist. Aber sie verzweifeln nicht und feiern jedes Jahr, als wäre es das letzte. Und das machen sie als erste, drei Stunden vor Sidney und 21 Stunden vor Los Angeles. Besonders gerne erinnern sie sich an den Jahreswechsel zum neuen Jahrtausend. Caroline Island in der südlichen Region nannte sich damals in „Millenium Island“ um, um dieses Ereignis zu feiern.\n

„Unser Land besteht zu 99,99977 Prozent aus Wasser“

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Foto: Kiribati National Tourism Office

Nur 21 der 33 Inseln sind bewohnt.

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Foto: Kiribati National Tourism Office /Cat Holloway

Das Schutzgebiet Phoenix Islands umfasst 408.250 Quadratkilometer marine Artenvielfalt.

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Ein Geschenk für Kapitän Cook

Die Weihnachtsinsel, Kiritimati in der lokalen Sprache, wurde 1777 getauft. Der berühmte englische Forscher gab ihr ihren Namen, als er am 25. Dezember am Atoll von Bord ging. Das erste Hotel der Insel erwiderte diesen Gefallen Jahrhunderte später: Es heißt „Captain Cook Hotel“.\n

Die intakten Korallenriffe und das reiche Unterwasserleben machen die Inselgruppe zum perfekten Reiseziel für Taucher und Schnorchler. Die meisten Schulen und Reiseveranstalter befinden sich in der Hauptstadt Tarawa und auf der Weihnachtsinsel (Christmas Island). Tropische Fische, große Säugetiere und vor allem bunte Korallengärten erwarten diejenigen, die ins klare Wasser springen.
 
Surfen und Fischfang sind weitere beliebte Aktivitäten. Letzteres findet fast ausschließlich auf der Weihnachtsinsel statt. Kiritimati, wie sie die Einwohner nennen, ist weltweit einer der besten Orte zum Fliegenfischen. Hier kann man den Grätenfisch angeln und laut der Tourismusbehörde „gibt es hier keinen schlechten Tag zum Angeln“. Das größte Korallen-Atoll der Welt (388 Quadratkilometer) ist außerdem ein guter Ort für die Vogelbeobachtung.\n

Foto: Kiribati National Tourism Office/Chris Burkhard

Die Surf-Saison geht in Kiribati von Oktober bis März.

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Foto: warrenjackson via Visual hunt - CC BY-NC

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Die Natur und der Wassersport sind zwar die Protagonisten des Archipels, aber eine Reise nach Kiribati ist erst komplett, wenn man Kontakt mit Einheimischen hatte. Sie versammeln sich im „Maneaba“, dem größten Haus des Dorfs, das aus Korallenblöcken und Kokospalmholz erbaut und mit Palmwedeln gedeckt ist. Hier tanzen sie und erzählen sich Geschichten. Um möglichst viel von der hiesigen Kultur mitzubekommen, sollte man die Inseln im Juli besuchen, wenn die Feiern anlässlich ihrer Unabhängigkeit stattfinden.
 
Der Tourismus ist nicht besonders weit entwickelt, die Unterkünfte sind einfach und nur mit dem Nötigsten ausgestattet. Kiribati ist ein Reiseziel für diejenigen, die sich an den einfachen Dingen des Lebens erfreuen, für authentische Reisende. Möchten Sie einer der 6000 Auserwählten sein?\n

Die Schlacht von Tarawa, bei der sich im November 1943 Amerikaner und Japaner gegenüberstanden, hinterließ Spuren in Kiribati. Wer sich für Geschichte interessiert, findet hier zahlreiche Überreste des Zweiten Weltkriegs: verlassene Bunker, Kanonenreste am Strand der Insel Betio und Gedenkbücher beider Seiten.\n

Kriegswunden

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Es gibt noch mehr Besonderheiten hier: Es ist das einzige Land der Welt, das in allen vier Hemisphären liegt und außerdem eines der abgelegensten, praktisch im Herzen des Pazifiks. Die nächste bewohnte Gegend ist Hawaii, 4000 Kilometer entfernt. Das Land verfügt über das größte Meeresschutzgebiet in diesem Ozean, das Schutzgebiet Phoenix Islands (PIPA). Es umfasst acht Atolle und zwei Unterwasserriffe so groß wie Kalifornien. Mit über 800 Tierarten, zwölf Unterwasserbergen und Korallenriffen, die sich so zeigen „wie sie vor Tausenden Jahren waren“, ist das Schutzgebiet der erste Ort in Kiribati, der auf die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen wurde.\n

Abenteuer

Magazine

Abenteuer

„Das Festland ist nur ein Übergang."

Wir interviewen den Unterwasserfotografen Enric Adrian Gener
Er möchte nicht weit entfernt vom Ozean leben, neue Meere entdecken und auch die Kulturen, die sie umgeben. „Ich möchte die Beziehung der Menschen zum Meer analysieren“, erklärt Enric Adrian Gener, der die Welt bereist und sie unter Wasser fotografiert.
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nric Adrian Gener war das Stadtleben und seine Arbeit in einer Werbeagentur in Madrid leid geworden: „Von Montag bis Freitag von 9 bis 19 Uhr zu arbeiten und mit Glück einen Monat Urlaub im Jahr zum Reisen zu haben, hat mir nicht gefallen. Mir gefällt es, dass mein Leben nun ungeordneter verläuft.“ Aufgewachsen auf der Insel Menorca vermisste er zudem das Meer. „Ich lebte zu weit weg, wodurch ich in meiner Freizeit nicht das machen konnte, was mich wirklich begeistert.“ Den Planeten zu bereisen und die Unterwasserwelten zu fotografieren, bedeuten für ihn, sein Gleichgewicht zu finden.\n

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Der Fotograf, der nicht weit vom Meer entfernt leben kann, übernimmt die Rolle des Modells.

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Was suchst du, wenn du auf Reisen bist?
Wenn ich an ein Reiseziel denke, interessiere ich mich nicht für das Land. Mich interessiert das Meer, sein Leben, sein Klima. Für mich ist das Land, nennen wir es Festland, nur ein Durchgangsort. Ich bin auf der Suche nach neuen Unterwasserwelten und ich liebe es neben großen Tieren wie Walen, Haien, Delfinen und Rochen zu schwimmen.\n

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Nichts vom Boden essen

Von seinen Reisen gibt es viele Anekdoten, aber auch Lehren. „Nichts vom Boden essen“ lernte er im mexikanischen Pazifik, nachdem er drei Tage krank war, weil er „kleine grüne Äpfelchen“ an einem Strand probierte. „Es war sehr idyllisch, Strand und Äpfel aber waren giftig.“\n

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Der Mensch ist nur ein Nebendarsteller, das Wichtigste ist das Mee

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Was ist das Besondere an deiner Unterwasserfotografie?
Meine Fotografie stützt sich auf das Natürliche und das Menschliche. Der Mensch ist nur ein Nebendarsteller, das Wichtigste ist das Meer. Obwohl der Nebendarsteller grundlegend ist, um den Hauptdarsteller als etwas Wichtiges zu betrachten. Als wenn man einen Gegenstand neben einen anderen legt, um Größe oder Farbe miteinander zu vergleichen. Die Menschen kommen im Vergleich aber meist schlecht weg, wegen der Unendlichkeit, der Stärke, der Schönheit der Natur.
 
Welche Komplikationen stellen sich dir beim Fotografieren?
Allein die Tatsache, unter der Oberfläche zu sein, ist eine absolute Herausforderung. Dort unten ist einem kalt, da ist der Druck, es ist dunkel, nass, man ist immer in Bewegung, man sieht nicht viel und obendrein kann man noch nicht mal atmen. Und dann muss man auch noch versuchen, Fotos zu machen. Technisch gesehen gibt es viele Probleme, die wir aber auch zu unseren Gunsten nutzen können. Zum Beispiel das Nichtvorhandensein der Farbpalette in den Tiefen, wenig Licht, die schlechte Sicht. Und es gibt auch wunderbare Dinge, wie das Fehlen der Schwerkraft.\n

Foto: Enric Adrian Gener

Gener hat es geschafft, seiner Leidenschaft die „größte Hauptrolle“ in seinem Leben zu geben.

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Foto: Enric Adrian Gener

Innerhalb seines Projekts „27 MM“ hat er einen Bereich der Tierwelt gewidmet.

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Alles begann auf der Insel El Hierro ...
Ja, sie ist das Vorher und Nachher meines aktuellen Lebensstils. Und sie war auch der erste Schritt für das Fotoprojekt „27MM", das erstaunlicherweise mit der audiovisuellen und nicht mit der fotografischen Sprache begann. El Hierro ist ein magischer Ort und einer der besten Tauchspots in Europa. Ihre Unterwasserlandschaften haben mich verzaubert. Vulkane, Wände, Sprünge ins Leere. Ein sehr starkes Gefühl von Unendlichkeit unter den Füßen. Danach reiste ich in die Karibik, die das genaue Gegenteil ist. In diesen fünf Monaten habe ich improvisiert und ständig den Ort gewechselt. Aber hauptsächlich bin ich in die Karibik, weil die Buckelwale von Kanada migrieren, um ihre Jungen dort zu gebären. Ich wollte mit ihnen im Wasser sein.

Was ist für dich das Besondere an diesen Reisen?
In Indonesien fand ich die schönsten Korallen, die ich je in meinem Leben gesehen habe. Australien ist das Paradies der Wellen. In Tonga und der Dominikanischen Republik traf ich die Buckelwale und Palau ist ein traumhaftes Paradies. Das Rote Meer ist kristallklar, voller Abgründe und Korallen. Die Revillagigedo-Inseln im Pazifik sind die Heimat von Haien und Riesenmantas. Mexiko besitzt eine enorme Meeresvielfalt und unterirdische Wasserreservoirs und Belize bietet ungewöhnliche \n

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Der Fotograf betont, dass sein Unterwasserprojekt „aus purer Leidenschaft und nicht aus Arbeit“ entstand. „Und das ist auch heute noch so."

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Biografie

Enric Adrian Gener wurde auf Menorca (Spanien) geboren, wo er bis zu seinem Umzug nach Barcelona und später nach Madrid lebte, um sich auf Kunst und Design zu spezialisieren. Weit entfernt vom Mittelmeer begann er, sich für die Fotografie zu interessieren, die er Jahre später mit seiner größten Leidenschaft verband: dem Meer. Heute widmet er sich der Unterwasserfotografie mit seinem Projekt „27MM".\n

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Top 6A

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TOP 6A

Die unzugänglichsten Klöster der Welt

Aus religiöser Verehrung wurden an den unzugänglichsten Orten des Planeten heilige Orte errichtet. Diese Tempel zu erreichen, ist beinahe ein Wunder; es nicht zu tun, eine Sünde.

Tempel Xuankong (Shanxi, China)

Es ist der einzige Tempel, der die drei Religionen Chinas vereint: Konfuzianismus, Buddhismus und Taoismus. Er wurde vor 1500 Jahren zwischen den Felsen errichtet, die ihn vor Regen und Schnee schützen.

Sigiriya (Matale, Sri Lanka)

Das als Festungspalast angelegte Gebäude wurde später als buddhistisches Kloster genutzt. Es erhebt sich über dem imposanten „Löwenberg“, das Eingangstor wird von zwei riesigen Pranken bewacht.

Katskhi Pillar (Katskhi, Georgien)

Die kleine Kirche krönt eine 30 Meter hohe Felssäule. Hier lebt ein Mönch, der nur die männlichen Besucher beherbergt, die den Aufstieg über die steilen Treppen wagen.

Klöster von Meteora (Meteora, Griechenland)

Die Eremiten glaubten, je höher man zum Beten klettert, desto näher sei man bei Gott. Im 12. und 13. Jahrhundert verließen sie daher ihre einsamen Höhlen, um 24 Klöster zu bauen, von denen heute allerdings nur noch sechs genutzt werden.

Taktsang Dzong (Paro, Bhutan)

Der Tempel wurde in der Nähe der Höhle gebaut, in der der Guru Padmasambhava drei Jahre, drei Monate, drei Wochen, drei Tage und drei Stunden meditierte, bevor er im 8. Jahrhundert den Buddhismus in Bhutan einführte.

Kloster Taung Kalat (Bagan, Myanmar)

Nach dem Erklimmen der 777 Stufen, die zur Pagode hinaufführen, muss man darum beten, dass der Vulkan Popa, auf dem dieses Kloster steht, nicht beschließt, seinen Schlaf zu beenden.

Drei Religionen in einem Tempel

Vom Palast zum Kloster

Nur für Männer

Ganz nah bei Gott

Das Tor zum Buddhismus

Ruhe auf dem Vulkan

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Foto: Adrià Goula

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Die schönste Bar der Welt

„Sie lädt dich mit positiver Energie auf.“ So beschreiben die Jurymitglieder der „Restaurant & Bar Design Awards“ das blau-weiße Lokal mit Blick auf den Hafen von Barcelona. Die Cocktailbar Blue Wave, jetzt OneOcean Bar, gewann bei diesem prestigeträchtigen Wettbewerb den Preis für das beste Design. Hinter dem Spiel der Lichter an der Fassade und dem blauen Mosaik hinter dem Tresen steht das Equipo Creativo. Das Team wollte die außergewöhnliche Lage im neuen Jachthafen OneOcean Club Port Vell betonen und stellte daher das maritime Ambiente in den Vordergrund. Die Dekoration erinnert an eine Welle, die die Gäste einhüllt, während sie die Cocktails aus der exquisiten Karte genießen.\n

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Der Himmel über Brighton

„Ein vertikaler Pier, auf dem man im Himmel spazieren kann.“ So definiert David Marks seine neue Kreation. Sein Studio Marks Barfield Architects (die Architekten des London Eye) wurde beauftragt, ein zukunftsträchtiges Symbol für Brighton zu errichten. Der British Airways i360 ist mit seinen 162 Metern der höchste bewegliche Aussichtsturm der Welt. Sein Durchmesser von gerade einmal 3,90 Metern macht ihn auch zum schlankesten. Der futuristisch wirkende Turm hat eine Glasplattform, die zehn Mal so breit wie eine Kabine des London Eye ist. Von dort lassen sich 40 Kilometer der südenglischen überblicken. Die „Flüge“ in den Himmel über Brighton starten jede halbe Stunde und dauern rund 25 Minuten.\n

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Weihnachten feiern in Hogwarts

Der riesige Speisesaal wird festlich geschmückt, um die Gäste beim weihnachtlichen Dinner in Hogwarts zu erfreuen. Nach dem Erfolg im vergangenen Jahr beschlossen die Warner Bros Filmstudios in London, das Event zu wiederholen. Letztes Jahr wurden die Gäste mit Cocktails und Kanapees begrüßt und dann in den Speisesaal geleitet, der genauso dekoriert war wie in den Harry Potter-Filmen. Dort fanden sie einen Zauberstab und ein üppiges Bankett vor, genau wie jene, die Dumbledore in den Büchern von J. K. Rowling herbeizauberte. Auf das Dinner folgte eine Führung durch die Studios, einschließlich der Besichtigung des Gemeinschaftsraums von Gryffindor und des Bahnsteigs 9¾, wo das Dessert serviert wurde. Zuletzt ein Butterbier und Tanzmusik bis zur Hexenstunde. Fröhliche (und magische) Weihnachten!\n

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Die beliebteste Rutsche in Los Angeles

Nur vier Sekunden dauert es, von der 70. auf die 69. Etage im höchsten Gebäude von Los Angeles zu kommen. Das wäre nichts besonderes, ginge es nicht an der Außenseite des Gebäudes auf einem Stück Teppich eine durchsichtige Rutsche hinunter. Die Skyslide ist die aufregendste Attraktion des OUE Skyspace, einer Aussichtsplattform im US Bank Tower mit Rundblick über die Stadt. 300 Meter Höhe und drei Zentimeter Glas trennen diesen „Glaswurm“ vom Boden. Es könnten „zwei Blauwale hinunterrutschen, ohne dass sie sich bewegt“, versichert John Gamboa, Vizepräsident des OUE. Wer nicht unter Höhenangst leidet, bezahlt 25 Dollar für die Rutschpartie. Der Preis beinhaltet auch einen Blick von der Aussichtsplattform. \n

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Zwischen Büchern schlafen

Das Paradies für Bücherfreunde existiert. Es liegt in Tokio. Das Hotel Book and Bed ist Unterkunft und gleichzeitig Bibliothek. Über 3000 Werke stehen in den Regalen, in denen man auch schlafen kann. Das Haus verfügt über 30 Betten mit Gemeinschaftsbädern. Es gibt zwei Übernachtungsmöglichkeiten: Bookshelf, eine 120 x 200 Meter große Kabine in einem Bücherregal, und die Etagenbetten Bunk. Hier gibt es keine kuscheligen Kopfkissen, bequeme Matratzen oder Federbetten, aber einen glücklichen Moment, nämlich den, mit einem Buch in der Hand in den Schlaf zu sinken. Und allen denjenigen, die nicht gerne lesen, würde J. K. Rowling sagen: „Ihr habt noch nicht das richtige Buch gefunden.“ Das ist eure Gelegenheit.\n

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