Mit dem Magazin 6A, unserer digitalen Monatszeitschrift, erweitern wir Horizonte und entdecken die schönsten Urlaubsziele. Dieser neue Kanal, erhältlich in 14 Ausgaben und 11 Sprachen, macht Lust darauf, die Welt kennenzulernen. Nehmen Sie Platz und begleiten Sie uns bei diesem Abenteuer. Los geht‘s.

Portada

Nummer 4

Juli 2016

London

Kiren Yogi

„London ist das Labor der Welt“

Wadi Mudjib, die Kehle Jordaniens

Abenteuer

Rom: Auf ewig jung

Weekenders

Die Insel der Maschinen (Nantes)

Urlaub

Sumario

Magazine

Inhalt

Inhalt

Nummer 4

London

Europäische Filmhauptstadt

Auf der großen Leinwand war sie Schauplatz von Intrigen, Kriegen und Romanzen, doch im wahren Leben ist London viel beeindruckender. Entdecken Sie mit uns die Stadt von ihrer kinematografischen Seite.

Kiren Jogi

„London ist das Labor der Welt“

Geboren in Birmingham, zog sie nach Bombay, um Bollywood zu erobern. Nun kehrt sie mit ihrer Produktionsfirma Indian London Film Company in ihre Heimat zurück, um beide Welten miteinander zu vereinen. Wir haben sie in London interviewt.

Abenteuer

Wadi Mudjib, die Kehle Jordaniens

Mit 400 Metern unter dem Meeresspiegel ist Mudjib das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Dennoch kann man in dieser Kehle Höhenabenteuer erleben.

Weekenders

Rom: Auf ewig jung

Es ist die Ewige Stadt, denn hier verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch wenn man Rom schon tausendmal besucht hat, die Stadt präsentiert sich immer wieder neu.

Du und ich

Eine Insel ohne Paparazzi

1958 kaufte Baron Glenconner Mustique für 45.000 Pfund. So viel oder sogar mehr Geld müssten Sie heute für einen einwöchigen Aufenthalt auf dieser Privatinsel bezahlen.

Urlaub

Die Insel der Maschinen (Nantes)

Was passiert, wenn sich die Vorstellungskraft von Jules Verne und das Genie von Leonardo da Vinci miteinander vereinen? Die Antwort findet man in Nantes bei den lebendigen Maschinen.

Kultur

Fogo Island: vom Kabeljau zur Natur

In den 90er-Jahren lebte Fogo Island vom Fischfang. Von der Krise gebeutelt erfand sich die kleine kanadische Insel neu - als inspirierender Rückzugsort für Künstler.

Top 6a

In den Wolken schlafen

Mit Blick auf den Everest oder am Fuße eines Vulkans: Bei dieser Auswahl der höchstgelegenen Hotels der Welt denken Sie beim Blick aus dem Fenster, dass Sie träumen.

Travelfancy

Hier erwarten Sie die trendigsten Hotels und Restaurants, die kultigsten Galerien, Neueröffnungen und die angesagtesten Orte des Planeten.

Das Letzte

Sie wollen verreisen? Sehen Sie bevor Sie Ihren Koffer schließen lieber noch einmal nach, ob Sie auch nicht das Wichtigste vergessen haben.

Mitarbeiter

Der Inhalt der vorliegenden digitalen Veröffentlichung (www.passenger6a.com) wurde von CENTRO DE INFORMACIÓN TURÍSTICA FEED BACK S.L. mit Sitz in C/ Santiago Bernabeu, 10, 3º - B, 28036 Madrid und Steuernummer B-82065137 (im Folgenden „TRAVELVIEW“) bereitgestellt.

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Javier García

Verlagsleiter

Jorge Martín

CMO

Pablo Olmos Adamowich

Kreativdirektor

Carmen Ovalle

Chefredakteurin

Lucía Martín

Redakteurin

Guadalupe Rodríguez

Redakteurin

Amanda Franco

Redakteurin

Erika González

Redakteurin

Elena Arranz

Redakteurin

Patricia Gardeu

Redakteurin

Alejandra Abad

Redakteurin

Carmen Domenech

Account Manager

Clara Gil

Account Manager

Nuria Cabot

Marketing Manager

Ana García

International Strategy Manager

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Community Manager

José António Alves

Herausgeber von internationalen Inhalten

Cova García

Designer

Álvaro Calleja

Technischer Leiter

Santiago García

Entwicklungsleiter

Roberto González

Programmierer

Sergio Cieza

Programmierer

Natalia García

Programmierer

Carlos Luján

Graphic Editor

Beatriz Iznaola

Account assistant

Laura García

Account assistant

Reportaje - Londres

Magazine

REISEZIELE

London

Europäische Filmhauptstadt

Text:

Lucía Martín

Fotos

Carlos Luján

Video

Kreativa Visual

Auf der großen Leinwand war sie Schauplatz von Intrigen, Kriegen und Romanzen, doch im wahren Leben ist London viel beeindruckender. Entdecken Sie mit uns die Stadt von ihrer kinematografischen Seite.\n

G

roßaufnahme. Ein junges Mädchen arbeitet an ihrem Laptop, während sie ein „banana bread“ des Wild Food Cafés isst. Ein Hipster führt seinen Hund spazieren, der den Geruch des Brötchens aufnimmt und so die Zusammenkunft der beiden heraufbeschwört. Dies scheint die erste Szene einer Romantikkomödie zu sein, doch ist das Ganze gerade auf einer Terrasse in Neal’s Yard passiert. Dieser zwischen den Gebäuden von Covent Garden versteckte bunte Innenhof könnte ein Filmplateau sein und das Pärchen die Hauptdarsteller der x-ten Neuverfilmung von „Love Actually“, dieses Mal im Frühling und mit New-Age-Cafés im Hintergrund. Ich mache mich wieder auf den Weg, ohne zu wissen, ob es ein glückliches Ende geben wird, ich denke aber schon. Vorher schreibe ich mit den Magnetbuchstaben „to be continued“ auf die Tafel, die an der Tür des Cafés hängt.\n

In einen Waggon passt das ganze „moderne Babylon“, wie es der zweimalige Prime Minister Benjamin Disraeli ausdrückte.

Jeder Winkel Londons verbirgt eine Geschichte, die der großen Leinwand würdig ist. Als wenn Ridley Scott in jedem Moment auftauchen und „Schnitt“ rufen würde. Das wusste auch der Romanautor Walter Besant, der „jeden Tag etwas Neues“ entdeckte, obwohl er seit mehr als 30 Jahren durch Londons Straßen lief. Oder der Dichter Samuel Johnson, der sagte, dass er mit London bereits alles im Leben gesehen habe. Alles vielleicht nicht, aber wenn Sie mit „the tube“ fahren, können Sie vieles über die Stadt lernen. In einen Waggon passt das ganze „moderne Babylon“, wie es der zweimalige Prime Minister Benjamin Disraeli ausdrückte. Die Street-Food-Stände auf dem Camden Lock Market zeigen es auf die köstlichste Weise. Auf kaum dreißig Metern findet man unzählige Kulturen. Es ist ein Fest für die Geschmacksnerven mit äthiopischem Curry, Lachs-Nigiris, Paellas, Smoothies aus tropischen Früchten und frisch zubereiteten Nudeln. Der Italiener Alessandro spielt Nationalitäten-Raten während er Raviolis im Global Kitchen zubereitet. Fast immer liegt er richtig. Er empfiehlt mir Stables Market, eine ehemalige Pferdeklinik, die zu einem alternativen Markt umgebaut wurde. Ein Tunnel führt zu den mehr als 700 Ständen, an denen man von Retro-Ledertaschen bis zur Unterwäsche mit britischer Flagge alles finden kann.\n

Wild Food Café

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Die Märkte bestimmen genau wie die Glockenschläge des Big Bens den Londoner Zeitplan. Am Samstag der Portobello Market in Notting Hill. Am Sonntag die Märkte in Old Spitalfields und Brick Lane mit modischen Kleidungsstücken, auch wenn sie aus zweiter oder dritter Hand stammen. Der Apple Market in Covent Garden ändert sich beinahe täglich. Je nach Wochentag findet man Blumen, Kunsthandwerk oder Antiquitäten, wie die Kompasse, die Valif montags verkauft. Das Herzstück des Stadtteils befindet sich seit mehr als 180 Jahren im Market Building. Auf dieser „Piazza“ befindet sich das Royal Opera House, wo man auch ohne den Kauf einer Eintrittskarte das Spektakel genießen kann: Der Steinboden ist der beste Schauplatz für Akrobaten, Zauberer und Straßenmusiker. Jemand spielt „Wonderwall“ von Oasis, der ewige Soundtrack der Londoner Straßen.\n

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449 Strand

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Posen in Primrose Hill

In London regnet es viel, aber nicht immer. Die Sonne scheint im Durchschnitt 1460 Stunden pro Jahr und wenn sie es macht, dann füllen sich die Parkanlagen in Windeseile mit Menschen, zum Beispiel auf dem Primrose Hill im Norden des Regent’s Parks, wo die Einheimischen sich zum Sonnenuntergang treffen. Primrose Hill ist ein 65 Meter hoher Hügel mit Blick auf Central London. Auf dem Rasen sitzen Gruppen und Pärchen mit Picknickkörben, in denen sich Weinflaschen und Bierdosen verbergen. Selfies gibt es in Hülle und Fülle. Überzeugen Sie sich selbst: Um herauszufinden, ob in London gutes Wetter ist, muss man nur danach suchen, wie viele Fotos mit diesem Standort bei Instagram gepostet wurden.\n

Westminster Bridge

Ich höre es auch am Westminter Abbey und in der Nähe der Millenium Bridge. Während ich die wenigen Meter zurücklege, die die von Norman Foster konstruierte Hängebrücke mit der St Paul´s Cathedral verbinden, fängt es an zu nieseln. „Maybe you are gonna be the one that saves me“ - mit diesem Song der Brüder Gallagher im Kopf suche ich in der Kirche Unterschlupf. Ihre Kuppel ist nach der des Petersdoms in Rom eine der größten der Welt. Ihr Bau endete zu Beginn des 18. Jahrhunderts, nachdem die vorherige Kapelle durch den Großen Brand von London im Jahr 1666 zerstört wurde. „Das Feuer verwüstete beinahe die gesamte Stadt und als es um den Wiederaufbau ging, fragte man sich, ob man das amerikanische System mit großen Avenues der chaotischen
Struktur des Mittelalters vorziehen sollte. Man entschied sich für Letzteres“, erzählt mir Chris, ein Literaturstudent mit einer liebenswürdigen englischen Ironie. Sein Büro ist nicht weit von Pudding Lane entfernt, der Ort an dem der Brand begann. Die niedrigen Holzhäuser von damals wurden durch viktorianische Gebäude und moderne Hochhäuser ersetzt, wie The Shard oder das 30 St Mary Axe Building, auch bekannt als „das Gürkchen“.\n

Wenn Covent Garden mit seinen naiven Cafés und Restaurants zur Romantik einlädt, dann ruft die urbane Landschaft der City eine etwas andere Art von Geschichte ins Gedächtnis. Ein Drama wie „Match Point“ von Woody Allen oder eine Actionszene wie die Schlacht von Thor in „The Dark Kingdom“. Die Wolkenkratzer aus Glas und Stahl beherbergen erlesene Lokale und Cocktailbars, die dem Geheimagenten 007 würdig sind, zum Beispiel die Sky Bar des Restaurants Sushi Samba. London ist immer schon die Heimat von James Bond gewesen. Nicht nur wegen der Niederlassung der MI6, deren Gebäude wir am anderen Ufer der Themse in „Skyfall“ explodieren sahen. Ian Fleming, der Vater des Geheimagenten, schrieb hier sein erstes Buch „Casino Royale“. Damals lebte er in den Schriftstellerwohnblock Carlyle Mansions, wo ebenso Henry James und T.S. Eliot wohnten. Diese Luxusapartments befinden sich im Stadtteil Chelsea, eines der elegantesten Wohnviertel der Stadt.\n

Die romantischste Straße Londons

Der Film „Notting Hill“ brachte sie 1999 in Mode. Seitdem sind Tausende von Touristen zwischen den Souvenirshops und Antiquitätenhändlern der Portobello Road auf der Suche nach der Liebe. Die Buchhandlung des Films wurde von einem kleinen Geschäft in der Seitenstraße Blenheim Crescent inspiriert. Die Inneneinrichtung ist noch wie im Jahr 1981. Veronica lächelt den Hunderten von Neugierigen zu, die diesen Ort in der Hoffnung besuchen, Hugh Grant hinter der Theke zu treffen. Sie arbeitet seit zwei Monaten hier und hat bereits viele filmreife Momente erlebt. Ein Kunde fragte sie zum Beispiel nach dem Buch, das Sofia Loren im Film kauft (unter dem aufmerksamen Blick des Posters von Julia Roberts).\n

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Die Gegend von Whitechapel ist genau das Gegenteil, sie bietet mehr „Thriller“ als Glamour und ist bekannt aus einem dieser Fälle, in denen die Fiktion die Wirklichkeit überschreitet: Hier begann Jack The Stripper seine Morde und der junge Sherlock Holmes ermittelte hier mehrere Fälle. Doch hat der von ihm vorgefundene Stadtteil wenig mit dem zu tun, was er heute ist. Heute belebt die Whitechapel Gallery, eine der besten Galerien für zeitgenössische Kunst der Stadt, das kulturelle Leben einer zuvor ausgegrenzten Umgebung.

Jeder Stadtteil gleicht einer neuen Filmszene. Wenn man in London eine Straße überquert, gelangt man von einem Krimi in eine Komödie. Von den großen Villen der Park Lane in die kleinen Pubs einer Gasse in Strand. Ich kehre ins Stadtzentrum zurück. Ein Mitarbeiter der Stadtverwaltung, der aussieht wie ein Modell, fegt die Straßen des Picadilly zum Rhythmus der Musik. Die Inszenierung ist so perfekt, dass mich mit jedem Schritt das „Truman-Show-Syndrom“ überkommt. Doch im Gegensatz zu Jim Carrey, versuche ich nicht davonzulaufen. Samuel Johnson würde sagen: „Du wirst keinen einzigen Mann finden und schon gar keinen intelligenten, der London verlassen möchte.“ Und keine Frau, füge ich hinzu. Abblenden und Schnitt.\n

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London Eye

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Candem Lock

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Primrose Hill

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Entrevista - Kiren Jogi

Magazine

Interview

„London ist das Labor der Welt“

Opernsänger

Kiren Jogi

Geboren in Birmingham, zog sie nach Bombay, um Bollywood zu erobern. Nun kehrt sie mit ihrer Produktionsfirma Indian London Film Company in ihre Heimat zurück, um beide Welten miteinander zu vereinen. Wir haben sie in London interviewt.\n

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Kiren Jogi

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Wir befinden uns im Southbank Centre, eines der aktivsten Kulturzentren des Landes. Heute ist hier mehr los als sonst. Am Abend findet hier die BAFTA-Preisverleihung statt und die Stadt zeigt sich voller Eleganz und Glamour. Die Atmosphäre gleicht dem Cannes Filmfestival, an dem Kiren Jogi 2008 teilnahm, um bei der Vorführung von „Veiled Existence“ anwesend zu sein. In diesem Film interpretierte sie eine indische Frau, die nach Großbritannien zog. Im wahren Leben nahm sie den umgekehrten Weg: Sie tauschte England gegen Bollywood. Mit „Ghajini“ (2008), der indischen Version von Nolans „Memento“, debütierte sie in der größten Filmindustrie der Welt. In Indien war er der meist besuchte Film des Jahres. Seitdem haben ihre Dreharbeiten sie bis nach Istanbul, Bangkok, Singapur oder Paris gebracht.\n

Von der Terrasse des Southbank Centers sehen wir den Big Ben, das London Eye und das Parlament. Kiren erzählt uns, dass dieser „roof garden“ sich am Abend mit schönen Menschen füllt, die Mojitos auf dem Rasen trinken. Es ist nicht der typische Londoner Afterwork, der eigentlich bekannter für die Pints im Pub als für seine „rooftops“ ist, doch hier ist alles möglich. London hat viele Gesichter. Und die hat Kiren Jogi auch. Sie ist Schauspielerin, Regisseurin, Produzentin und Drehbuchautorin. Gegenwärtig ist sie in eine Fernsehserie involviert, die parallel zu ihrem Leben stattfindet: eine englische Schauspielerin indischer Herkunft, die eine Produktionsfirma aus Bollywood in England leitet. „Es ist ein wenig autobiografisch, aber ich bin nicht so verrückt wie sie“, erklärt sie lachend.

Die Fusion beider Welten hat ihre Karriere gekennzeichnet. Ihre Produktionsfirma Indian London Film Company präsentiert sich ebenfalls mit diesem Mix der Kulturen: „Sie ist die perfekte Verbindung zwischen Osten und Westen, eine Ehe, die kein Vater ablehnen könnte“,heißt es in einer Präsentation. Für Kiren Jogi ist London die polygame Version dieser Verbindung. „Hier vereint sich der Orient mit dem Westen, Amerika, Indien, Europa, China. Es ist wie ein Labor der Welt.“ Um dieses multikulturelle London kennenzulernen, ist eines für sie klar: „Man muss reisen und sich Zeit für die Vororte nehmen. Hier findet man kleine Städte und Gemeinden, die aus allen Teilen der Welt zusammenkommen. So lernt man eine Weltstadt kennen."\n

Dies ist der Aspekt, der sie am meisten an der englischen Hauptstadt fasziniert. „London als Stadt ist eine Inspiration für jede kreative Person. Es gibt Menschen aus aller Welt und viel Energie. Monumente und Sehenswürdigkeiten, die Architektur und Theater oder ein kleines Café in einer Seitenstraße." Die Aussicht hinter ihrem Rücken bestätigt dies. Auf der linken Seite, das klassische und monumentale London, das die Touristen aller Nationalitäten fasziniert. Und rechts das Gehobene, mit seinen Kunstgalerien und Designer-Hochhäusern. Wir bringen sie in Bedrängnis und bitten sie darum einen Ort auszuwählen, der die Essenz dieses brodelnden und sich verändernden Londons einfängt. „Ich denke South Bank beschreibt die Stadt in ihrer Vollkommenheit dank dem kosmopolitischen Ambiente, der Tradition, Kultur und Vitalität. An nur einem Ort, befinden sich das National Theatre, das Parlament und zahlreiche andere Sehenswürdigkeiten.“\n

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Woody Allen wählte ebenfalls das Südufer der Themse für seinen Film „Match Point“ und die Schauspielerin Katrina Kaif spazierte in „Namastey London“ sogar barfuß über die Millenium Bridge. London wird jedes Jahr für Tausende von Filmen als Schauplatz ausgewählt. Von Klassikern wie Notting Hill oder Bridget Jones bis zum letzten Film von Gerard Butler und Morgan Freeman für „London Has Fallen“. Und London triumphiert nicht nur in Hollywood. Die englische Hauptstadt ist in Europa das Lieblingsziel der Bollywood-Regisseure. Für Kiren sind die Gründe eindeutig: „Wenn du einen Film in London drehst, insbesondere einen Bollywoodfilm, handelt dieser immer von Liebe. Die Stadt hat diesen Geruch nach neu und frisch, sie lädt einfach zum Verlieben ein."

Sie ist mit London eine langfristige Romanze eingegangen. Monatelang lebte sie hier während der Aufführungen von „Anita and me“ im Theatre Royal Stratford East. „Teil von so etwas mitten im Herzen der Heimat des Theaters zu sein, war ein fantastisches Erlebnis. London war schon immer dieser besondere Ort. Sobald man die U-Bahn betritt, dreht sich alles rund um das Theater. Alles ist voller Plakate mit Theaterstücken, die gerade aufgeführt werden, von kleinen Produktionen bis hin zu großen Inszenierungen." Auch in West End, wo wir nach dem Interview spazieren gehen. Die Sonne scheint weiterhin unerbittlich, doch verschwindet dadurch Kirens Lächeln nicht. „Es ist nicht so heiß wie in Bombay“, sagt sie, während sie einen Schluck von ihrem Eiskaffee trinkt.

Immer noch reist sie häufig in die indische Hauptstadt, doch während sie hier ist, kann sie immer nach Southall gehen. „Es ist wie ein Mini-Indien in London.“ Als wir sie nach dem authentischsten indischen Restaurant fragen, gesteht sie mit einem Lachen, dass sie noch keines gefunden hat (obwohl es in Großbritannien mehr als 9000 indische Restaurants gibt, zwei für jedes chinesische). Doch gibt sie uns einen Tipp: die Straße Broadway in Southall. „Wenn man die Straße heruntergeht, kann man jalebis probieren, eine typische Süßigkeit aus Indien und das ganze Aroma von Bombay, Delhi oder Punjab genießen.“ Für eine kreative Person wie Kiren ist das Essen eine Quelle der Inspiration: „Alles, was mir über den Weg läuft, ist eine Inspiration für mich.“ Und in London umso mehr.\n

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Aventura

Magazine

Abenteuer

Wadi Mudjib, die Kehle Jordaniens

Mit 400 Metern unter dem Meeresspiegel ist Mudjib das am tiefsten gelegene Naturschutzgebiet der Welt. Dennoch kann man in dieser Kehle Höhenabenteuer erleben.\n

Stellen Sie sich einen Weg durch einen Canyon vor, wie den Siq, der nach Petra führt, aber geflutet mit Wasser. So ist Wadi Mudjib, ein Mekka für Abenteurer, für Fans von Canyoning und für Prinzen. „Es ist einer meiner Lieblingsorte und ich möchte die ganze Welt dazu animieren, diesen fantastischen Ort zu besuchen“, betont Hamzah Al Hussein. Der jordanische Thronerbe hat den Canyon, der 2011 von der UNESCO zum Biosphärereservat erklärt wurde, mehrfach durchquert.\n

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Foto: © RSCN or The Royal Society for the Conservation of Nature

Der Ibex Trail läuft an der Straße am Toten Meer entlang und führt dann ins Reservat.

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Kurz vor seiner Mündung in das Tote Meer durchfließt der Fluss Mudjib die Felsschlucht, die neben Petra, Wadi Rum und dem Toten Meer zu den wichtigsten Attraktionen für Jordanien-Touristen gehört. In biblischen Zeiten wurde der Fluss auf den Namen Arnon getauft. Der Begriff stammt aus dem Hebräischen und bedeutet „laut“ – passend zum Getöse seiner Wasserfälle. Das Bergland von Karak und Madaba reicht bis auf 900 Meter hinauf, der niedrigste Punkt der Mudjib liegt 416 Meter unter dem Meeresspiegel. Das ist ein Höhenunterschied von insgesamt 1300 Metern.\n

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Schlafen „unter dem Meer“

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Wadi Mudjib ist ein Mekka für Abenteurer und Fans von Canyoning.

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Der Canyon führt das ganze Jahr über Wasser, daher wird er normalerweise im Rahmen von organisierten Exkursionen erkundet, je nach Wasserpegel entweder am Wasserlauf entlang oder kletternd. Der Fluss ist ziemlich breit und die Strömung ist nicht besonders stark, aber je höher der Pegel steigt, desto schmaler wird der Hang und immer mehr Felsen erschweren den Weg. Es gibt vier Trails, drei davon – Siq Trail, Canyon Trail, Malaqi Trail – verlaufen durchs Wasser und sind nur von April bis Oktober begehbar. Der vierte, der Ibex Trail, verläuft über Land und kann zu jeder Zeit erwandert werden (außer zur Zeit des Ramadan). Die erste Route wird am häufigsten genommen, sie ist als einfach bis moderat eingestuft. Die Tour dauert etwas mehr als zwei Stunden und eignet sich für ungeübte Wanderer, die ihre Reise nach Petra oder ans Tote Meer mit etwas Adrenalin aufpeppen möchten. Die organisierten Wanderungen erfolgen in Gruppen von bis zu 80 Personen, bei den übrigen Trails sind es nur 25 Wanderer pro Tag.\n

Foto: © RSCN or The Royal Society for the Conservation of Nature

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Foto: © RSCN or The Royal Society for the Conservation of Nature

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Der Canyon Trail verläuft flussabwärts durch die Wadi Mudjib. Er ist etwas anspruchsvoller (eingestuft als moderat-schwierig) und an einer Stelle versperrt ein 20 Meter hoher Wasserfall den Weg. Hier geht es nur mit Seilen und geschulten Helfern weiter.

Die dritte Wanderung – Malaqi Trail – startet auf den Anhöhen aus weichem Fels, die bis zum Fluss Mudjib hinunterführen, und ist ebenfalls als moderat-schwierig eingestuft. Der Weg führt flussaufwärts, bis zum Zusammenfluss mit dem Hidan. Ein kleiner Abstieg zu einigen natürlichen Wasserbecken bringt die Wanderer am Wasserfall vorbei.

Die letzte Exkursion – die einzige, bei der man nicht nass wird – verläuft parallel zum Toten Meer und ist perfekt für Wanderer. Der als moderat katalogisierte Wanderweg verdankt seinen Namen – Ibex – den wilden Ziegen, die in dieser Region leben und die im Königreich Saba als Symbol der Mondgötter galten. Sie sind vom Aussterben bedroht. Ein Programm der Royal Society for the Conservation of Nature kümmert sich um ihre Nachzucht in Gefangenschaft. Heute leben noch etwa 90 Exemplare im Reservat. Sie sind die wahren Meister des Canyoning.\n

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Foto: © RSCN or The Royal Society for the Conservation of Nature

Die Organisation bittet darum, die Umwelt nicht zu schädigen und Flora und Fauna zu respektieren.

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Zugvögel

Da der Mudjib das ganze Jahr über Wasser führt, bietet die Gegend eine reiche Artenvielfalt. Mehr als 100 Zugvogelarten rasten in dieser Region, die von der Royal Society for the Conservation of Nature (RSCN) verwaltet wird, die damit seit 1987 die Artenvielfalt in Jordanien fördert.\n

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Weekenders

Magazine

Weekenders

Rom: Auf ewig jung

Es ist die Ewige Stadt, denn hier verschmelzen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Auch wenn man Rom schon tausendmal besucht hat, die Stadt präsentiert sich immer wieder neu.\n

Foto: Alliance / shutterstock.com

Rom gehört zu den 20 meistbesichtigten Städten der Welt.

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Eine Katzenstadt

Rom und die Katzen, das war schon immer eine besondere Beziehung. Die Tiere verstecken sich in den Ruinen und posieren als Modelle für Fotos und Postkarten. Besonders viele leben rund um den Largo di Torre Argentina. Der Platz im Stadtviertel Pigna ist das Refugium von rund 150 Katzen, die sich gerne fotografieren lassen.\n

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hre Ruinen sind die Wiege für moderne Zeiten. Die Vía Apia entlangzulaufen und angesichts der Katakomben von San Calixto – 20 Kilometer Grabanlagen – zu erschaudern, ist ein zeitgenössisches Erlebnis. „Es gibt nichts Besseres, als einen Ort zu besuchen, der sich nicht verändert hat, um zu begreifen, wie sehr du dich selbst verändert hast“, sagte Nelson Mandela. In Rom geschieht das. Machen Sie die Probe: Folgen Sie Stendhals Spuren in „Promenades dans Rome“ (1928-1929) und erkunden Sie die sieben Hügel. Steigen Sie auf den Campidoglio und besichtigen Sie die Kapitolinischen Museen. In Italien erlitt Stendhal das, was später nach ihm benannt wurde: Das Gefühl, so sehr über etwas zu staunen, dass einem buchstäblich der Atem stockt, wird „Stendhal-Syndrom“ genannt. „Eine Überdosis Schönheit“ ist das, was man angesichts des Palatino, des Forum Romanum und des Circus Maximus, dem Ursprung der Stadt, fühlt.

Unumgänglich ist der „Guía literaria de Roma“, der literarische Stadtführer. „Ein Narr ist, wer andere Städte bewundert, ohne Rom gesehen zu haben“, schrieb Petrarca. Das Buch berichtet über zeitlose Orte, die von Schriftstellern der ganzen Welt bewundert wurden. „Die Stadt durch die Augen von Schriftstellern sehen, auf einer Reise in ihre Epochen und mit ihren Worten“, empfiehlt der Reiseleiter von EnRoma, einem Unternehmen, das verschiedene literarische Touren anbietet: „Schriftsteller mit spanischer Sprache, zeitgenössische, Lateiner aus dem alten Rom.“ Das Rom, das Dickens überraschte, die italienischen Stunden von Henry James oder die Lyrik, die Rilke so sehr faszinierte.\n

Man darf Rom nicht verlassen, ohne das Kolosseum und den Trevi-Brunnen besichtigt und sich dabei wie Anita Ekberg gefühlt zu haben. Neu ist, dass man es mit sauberem Gesicht tun kann. Das Amphitheater wurde zwei Jahre lang restauriert. Dabei wurden die Strukturen verstärkt, die Fassade gereinigt und die Plätze, zu denen das Publikum Zugang hat, um 25 Prozent erweitert. Auch die Baugerüste am Brunnen sind nach jahrelangen Arbeiten endlich wieder verschwunden. Und die Skulpturen am „Quattro Fontane“, den vier Brunnen aus dem 16. Jahrhundert, wirken ebenfalls verjüngt.\n

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Foto: Maurizio / shutterstock.com

Im Park Villa Gregoriana werden natürliche mit künstlichen Elementen kombiniert, zum Beispiel bei einigen Wasserfällen.

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Der Garten des Belvedere, ein Naturpark mit weißem Marmor, gehört zur Residenz des Papstes.

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Kleine Schätze in Sichtweite

Die Gärten der päpstlichen Sommerresidenz 1279 in der Stadt Castel Gandolfo außerhalb Roms sind seit zwei Jahren für die Öffentlichkeit freigegeben. Als der Direktor der Vatikanischen Museen, Antonio Paolucci, dies ankündigte, versicherte er, dass Papst Franziskus die „strahlende Kunst und die Pracht der Natur“ mit anderen teilen möchte. Der Rundgang beginnt im Barberini-Garten voller aromatischer Kräuter im Schatten einer sorgfältig gehegten Architektur, die auch als „zweiter Vatikan“ bekannt ist.

Mal abgesehen von den Neuheiten: Rom ist ewig, weil uns die Stadt kleine Schätze über den Vatikan oder das Pantheon hinaus schenkt. Stecken Sie beispielsweise Ihre Hand in die Bocca della Verità, den Mund der Wahrheit an der Kirche Santa Maria in Cosmedin, aber legen Sie vorher einen Halt am Tempel des Hercules Victor ein. Blicken Sie hinter die touristischen Attraktionen. Staunen Sie über das Verzücken der Heiligen Theresa in der Kirche Santa Maria della Vittoria. Besichtigen Sie Kirchen wie die Jesuskirche Il Gesù und die Santa Maria Maggiore. Und sehen Sie sich das EUR an, ein von Mussolini anlässlich der Weltausstellung 1942 (die wegen des 2. Weltkriegs nicht stattfand) geplantes Stadtviertel. Fahren Sie mit dem Fahrrad durch die Parkanlage Villa Borghese. Bummeln Sie durch das belebte Viertel Trastévere. Setzen Sie auf die Tiberinsel über und halten Sie sich an den letzten Ratschlag von Stendhal: „Ich bitte euch nicht, mir aufs Wort zu glauben, sondern lediglich, dass ihr die Augen öffnet, wenn ihr einmal in Rom seid.“\n

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Das Amphitheater wurde zwei Jahre lang restauriert. Dabei wurden die Strukturen verstärkt, die Fassade gereinigt und die Plätze, zu denen das Publikum Zugang hat, um 25 Prozent erweitert.

Foto: © Governatorato SCV – Direzione dei Musei

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Der Park der Romantik

Die Stadt Tivoli wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt. Ganz in der Nähe liegt der Park Villa Gregoriana. Seine natürlichen Schluchten und Wasserfälle machen ihn zum perfekten Ort für eine Auszeit, in dem man eine Zeit lang dem Trubel der Großstadt entfliehen und sich in eine traumhaft romantische Anlage zurückziehen kann.\n

Tú y yo

Magazine

Du und ich

Eine Insel ohne Paparazzi

1958 kaufte Baron Glenconner Mustique für 45.000 Pfund. So viel oder sogar mehr Geld müssten Sie heute für einen einwöchigen Aufenthalt auf dieser Privatinsel bezahlen.\n

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undern Sie sich nicht, wenn Sie in Basil’s Bar Prinz William von England „Suspicious Minds“ von Elvis Presley singen hören. Zumindest lassen Sie sich Ihr Erstaunen nicht anmerken. So lebt man eben auf Mustique. Die britische Königsfamilie, Mick Jagger und Robbie Williams gehören zu der kleinen Gruppe, die Sie auf dieser Insel, der exklusivsten der 32 Inseln, die St. Vicent und die Grenadinen bilden, antreffen können.\n

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Die knapp 500 Einwohner und ihre Besucher können dort ganz unbesorgt leben, denn es ist eine Flugverbotszone. Pech für Paparazzi. Aber täuschen Sie sich nicht, dies ist nicht die Insel der Prominenten, sondern der Ort, an dem die „Promis“ vorübergehend ihren Status ablegen und Tommy Hilfiger Schuhe und Blazer gegen Shorts und T-Shirts eintauscht.\n

Mustique ist der Ort, an dem die „Promis“ zeitweilig auf ihren Status verzichten

Die Insel wird von der Mustique Company verwaltet, zu der alle gehören, die in der Gegend Eigentum besitzen. Das 1958 ins Leben gerufene Projekt, das von dem schwedischen Architekten Arne Hasselqvist und dem britischen Bühnenbildner Oliver Messel entworfen wurde, war schon immer etwas Exklusives. Colin Tennan, dritter Baron Glenconner, dessen Ururgroßvater ein Bleichverfahren erfand, das die Baumwollindustrie Schottlands revolutionierte, beschrieb die ursprüngliche Insel als „einen verlassenen Friedhof.\n

Am Strand, auf einer Yacht oder in einer der Villen: Auf Mustique können Gäste sich das Hochzeitsversprechen geben.

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Eine Villa auf Mustique kostet pro Woche zwischen 5000 und 75.000 US-Dollar Miete.

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“ Anfangs wollte er hier Baumwolle anbauen, aber seine Pläne wurden schnell durchkreuzt. 1960 schenkte er seiner Freundin, Prinzessin Margaret von England, eine Parzelle zur Hochzeit und diese ließ dort die Villa Les Jolies Eaux errichten. Das weckte das Interesse von Presse und Noblesse an diesem karibischen Archipel. Letztlich wurde die Insel in 120 Parzellen unterteilt, die von einer kunterbunten Gruppe Prominenter, Künstler und Designer erworben wurden. Ihre unterschiedliche Herkunft zeigt sich schon am Baustil: vom französischen „Châteaux“, über marokkanische „Riads“ bis hin zu balinesisch anmutenden Häusern ist hier alles anzutreffen.\n

Der Rhythmus des Blues

Einmal im Jahr, in der letzten Januarwoche, findet auf Mustique ein Bluesfestival statt. Ein Riesenereignis für die Einwohner, die in Basil’s Bar zusammenkommen, dem Treffpunkt für einheimische und internationale Künstler. Die Gewinne aus dem Verkauf der Festival-CD gehen an die Basil Charles Educational Foundation.\n

Autofreie Zone: Auf der Insel wird alles mit Golfcarts transportiert.

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„Auf Mustique ist alles möglich“, verspricht die Company. Es gibt deshalb auch nur wenige Vorschriften auf dieser Insel, auf der der Kunde König ist – vorausgesetzt die Ruhe des Nächsten wird nicht gestört.
Heute gibt es hier 89 private Villen und zwei Hotels. Das älteste ist The Cotton House, eine ehemalige Baumwollfabrik. Es verfügt über 19 separate Unterkünfte. Im hoteleigenen Veranda Restaurant gibt es die besten Meeresfrüchte und den frischsten Fisch der Insel. Auch das Kokos-Sushi ist sehr empfehlenswert.

Auf Mustique kann man am Strand reiten, Tennis spielen oder bei Sonnenaufgang Yoga am Strand machen.
Wenn Ihnen die 5,7 Quadratkilometer große Insel zu klein wird, sind die Nachbarinseln Bequia, Canouan und die Tobago Cays mit dem Boot schnell zu erreichen. Hier können Sie mit Schildkröten um die Wette tauchen und an dem Strand picknicken, an dem Jack Sparrow in „Piraten der Karibik“ von seiner Crew zurückgelassen wurde.

Mustique ist der Ort, an den die Dukes von Cambridge der Kälte Englands entfliehen. Hier verbrachte auch Paul McCartney in der Villa von Mick Jagger seine dritten Flitterwochen. Aber es ist trotzdem nicht die Insel der Prominenten. Mustique ist ein Paradox, wo Prinzessinnen, Rockstars und Multimillionäre einen hohen Preis für ein normales Leben zahlen.\n

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Drei sind einer zu viel

Das weiß man auf Mustique. Deshalb gibt es ein großes Angebot an Aktivitäten für Kinder mit Kino, Tauch- und Segelkursen, damit die Eltern auch im Familienurlaub mal alleine sein können.\n

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In der ehemaligen Zuckermühle befindet sich ein kleines Museum mit Fotos und Karten, die die Geschichte Mustiques zeigen.

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Vacaciones

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Urlaub

Die Insel der Maschinen (Nantes)

Was passiert, wenn sich die Vorstellungskraft von Jules Verne und das Genie von Leonardo da Vinci miteinander vereinen? Die Antwort findet man in Nantes bei den lebendigen Maschinen.\n

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in zwölf Meter hoher Elefant erhebt sich aus einer Gewerbehalle am Ufer der Loire in der Stadt Nantes. Anwohner und Besucher sind nicht beunruhigt. Sie betrachten den Dickhäuter aus 48 Tonnen Stahl und Holz, der langsam trompetend und Wasser aus seinem Rüssel sprühend vorwärts geht. Auf seinen Rücken sitzen einige Touristen, die den 30-minütigen Spaziergang des Tieres über die l‘Ȋle de Nantes, eine Flussinsel im Herzen der Stadt, begleiten. Eine Reise durch die magischen Welten der Vorstellungskraft von Jules Verne, des berühmtesten Einwohners dieser Stadt in der französischen Bretagne.\n

Der Moment wird kommen, in welchem die Kreationen der Wissenschaft die der Vorstellungskraft übertreffen“, sagte der Autor von „In 80 Tagen um die Welt“. Das war prophetisch. Diese Maschinen übertreffen die Träume jeder Kinder- oder Erwachsenenseele.\n

Sogar die Wellen sind mechanisch

Das „Carrousel des Mondes Marins“, das sich gegenüber von dem Jules Verne Museum befindet, ist ein Aquarium, das von 16 Fischern aller Ozeane beaufsichtigt wird. Besucher können mit Tiefseekreaturen wie einem Tintenfisch mit Rückstoßantrieb, einem riesigen Krebs oder einem Piratenfisch interagieren.\n

Foto: Jean-Dominique Billaud/LVAN

La Die Spinne transportiert vier Besucher, sobald sie aufgeweckt und aus ihrem dunklen Loch gelockt wird

Der Grand Èlephant wurde zu einem inoffiziellen Symbol der Stadt und ist auf Postkarten und als Souvenir zu finden. Er ist außerdem das Emblem der Straßentheatergruppe „La Machine“ und Teil des Kunstprojekts „Les Machines de l’île“.

Das Projekt entsteht dort, wo sich die alten Werften der Stadt befanden. Der Startpunkt der täglichen Spaziergänge des Grand Èlephant sind die Fabrikhallen der ehemaligen Kesselschmiede. Heute bilden die surrealen Kreaturen von Nantes einen ausgefallenen Freizeitpark unter freiem Himmel.

Die Werkstatt ist die Halle, in welcher die „Machines“ entstehen, fantastische Skulpturen, die dank der Mechanismen ihres Skelettes zum Leben erwachen. Von den Laufstegen können Besucher auf die tägliche Arbeit der Kunsthandwerker blicken und am Entstehungsprozess eines riesigen fliegenden Reihers, eines Riesenmantas, eines chinesischen Drachens oder einer enormen Spinne teilnehmen. Doch die Details lassen sich in diesem Werkstatt-Labor nur erahnen. Die Hersteller passen sehr genau darauf auf, das endgültige Ergebnis erst am Schluss zu enthüllen.\n

Foto: Jean Dominique Billaud / LVAN

Der Prototyp des Astes des zukünftigen Reiherbaums ist 20 Meter lang, seine Stahlstruktur wiegt 20 Tonnen.

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Folge der grünen Linie

Das Festival Le Voyage à Nantes (1. Juli - 28. August) verwandelt die Stadt in einen kulturellen Rundgang dank der dreißig Kunstinstallationen, die in den Straßen, Parkanlagen und auf den Plätzen verteilt sind. Eine grüne Linie auf dem Boden verbindet alle miteinander und hilft dem Besucher, sich bei seinem Rundgang zu orientieren.\n

Foto: ©Ltionel

Gegenüber der Werkstatt befindet sich die Galerie, die einen ganzen Maschinen-Zoo beherbergt, die in Gang gesetzt und ausprobiert werden kann. Das ist der Schauplatz, an dem das große Projekt der Kompanie vorgestellt werden wird, das sich noch in Planung befindet. Es handelt sich um den „Arbre aux Hérons“, einen Baum aus Stahl mit einem Durchmesser von 50 und einer Höhe von 35 Metern, der – wenn seine Machbarkeit bestätigt wird – im Stadtzentrum errichtet werden soll. Gekrönt wird er von mechanischen Reihern und bewohnt von Kreaturen, welche die Besucher über seine Terrassen und Gänge führen. Momentan kann man bis zu seinem bisher einzigen konstruierten Ast hinaufsteigen, der sich im Eingang der Galerie befindet.

Die Fabelwesen erwachen dank robotischer Mechanismen und der Arbeit der Szenografen François Delarozière und Pierre Orefice zum Leben. Sie sind die Väter der Kreaturen und des Kunstprojekts, welches die erfundenen Welten von Jules Vernes mit der mechanischen Vorstellungskraft von Leonardo da Vinci und der industriellen Geschichte der Stadt Nantes verbindet. Das Ziel ihrer lebendigen Architekturen ist es, „die Städte der Zukunft zu erträumen und den Blick zu verändern, den wir auf unsere städtischen Räume richten“. Es mag ein Hirngespinst sein, doch schon Verne sagte: „Wer Verrückte beachtet, macht große Erfindungen.“\n

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Foto: © Franck Tomps

Riesenkrebs, Piratenfisch oder Sturmschiff können von den Besuchern bestiegen und angetrieben werden.

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Der Grand Èlephant wurde zu einem inoffiziellen Symbol der Stadt

Foto: Jean_Dominique Billaud Nantes

Das Karussell der Meereswelten erhielt 2014 den „Thea“-Preis als eine „außergewöhnliche Errungenschaft“ und eine „einzigartige Kunstinstallation“

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Cultura

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Kultur

Fogo Island: vom Kabeljau zur Natur

In den 90er-Jahren lebte Fogo Island vom Fischfang. Von der Krise gebeutelt erfand sich die kleine kanadische Insel neu - als inspirierender Rückzugsort für Künstler.\n

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ern vom städtischen Stress in einem unbekannten Refugium zwischen Eisbergen und Steilfelsen. „Es gibt Menschen“, schrieb Henry David Thoreau, „die ihr ganzes Leben lang angeln, ohne zu wissen, dass es in Wirklichkeit nicht die Fische sind, hinter denen sie her sind.“ So ein Gefühl hat man, wenn man nach Fogo Island an der Küste von Terranova in Kanada kommt. Die Bewohner der Insel – 148 Quadratkilometer, elf Dörfer und weniger als 3000 Einwohner – haben ihr ganzes Leben lang ihre Netze ausgeworfen, aber heute sind ihre Beute nicht mehr die Fische.

Jahrzehntelang war die Insel von der Welt abgeschieden. Die Station für drahtlose Telekommunikation des Unternehmens Marconi war die einzige Möglichkeit, Verbindung zur Außenwelt aufzunehmen. Die Station kann heute besichtigt werden, um die Vergangenheit der Insel besser zu verstehen. Dasselbe gilt für das Bleak House aus dem Jahr 1816. Heute ein Museum gehörte es der Familie Slade, den einflussreichsten Fischhändlern von Fogo Island im 19. Jahrhundert.\n

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Foto: Alex Fradkin

Die Architektur der Region folgt der Idee, die Moderne mit den Elementen traditioneller Handwerkskunst zu vereinen.

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Foto: Alex Fradkin

Zu den Serviceangeboten des Fogo Island Inns gehört eine Sauna auf der Dachterrasse

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Herausragende Künstler

Yotaro Niwa, Stipendiat der japanischen Kunst- und Kulturbehörde, Hannah Rickards, ausgezeichnet mit dem Kunstpreis Max Mara Art, Erika Balsom, Dozentin für Filmwissenschaften am Kings College, der Geiger George Van Sam, der Fotograf Edgar Leciejewski und der Maler Geoff Butler sind einige der Veranstaltungsteilnehmer.\n

Die Bewohner der Insel, die früher vom Fischfang lebten, arbeiten heute als Reiseführer und beziehen ihren Lebensunterhalt aus der Kultur und dem Tourismus. Das von der Shorefast-Stiftung gegründete Projekt Fogo Island Arts macht es möglich. Diese Einrichtung, die als Anstoß einer Verbesserung der sozialen, kulturellen und wirtschaftlichen Bedingungen dienen sollte, entstand 2003. Es wurde ein Programm mit künstlerischen Aktionen vor Ort – fünfzehn im Jahr, zwischen einem und drei Monaten – und vier Arbeitsstudien erstellt. Heute leben auf Fogo Island Cineasten, Schriftsteller, Musiker und Designer.

Zita Cobb, Mitbegründerin von Shorefast, wurde hier geboren. Sie verließ die Insel, um eine Ausbildung im Finanzwesen zu absolvieren. Nach ihrer Rückkehr setzte sie sich dafür ein, die Kultur nach Fogo Island zu bringen. Vom Handel mit Fischen zum Verkauf von Gemälden. Vom klassischen Geotourismus zu einer wirtschaftlichen Erholung, ohne dabei ihre Wurzeln zu verlieren. Das Wahrzeichen ist das Hotel Fogo Island Inn mit 29 Zimmern, Konferenzraum, Bibliothek, Galerie und Kino. „Es ist ein architektonisches Schmuckstück, das alle Schönheiten der Insel zeigt. Es erzählt unsere Geschichte, die dieses Ortes und die seiner Bewohner“, erklärt Cobb. Das Luxushotel – vier Etagen, fünf Sterne – sorgt für den Lebensunterhalt fast aller Familien des Dorfes.\n

Foto: Alex Fradkin

Das Tower-Studio in Shoal Bay ist eines der Ateliers, das für die Arbeit von Künstlern entworfen wurde

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Der Architekt des Hotels und der Ateliers ist Todd Saunders. Er setzt auf Nachhaltigkeit: Die 200 Tagesdecken in den Zimmern wurden von den Frauen der Insel handgenäht und die Möbel von einheimischen Handwerkern angefertigt. Auch die Natur zeigt im Hotel ihren Einfluss. Von den großen Fenstern aus kann man (mit einem Fernglas) die Wale beobachten.

Ganz in der Nähe gibt es andere Unterkünfte wie Landwash Lodging, ein Häuschen am Strand, das seit vielen Generationen in Familienbesitz ist. Essen kann man in Nicole’s Cafe. Die Gerichte, die Tradition und moderne Gastronomie vereinen, schmecken nach Meer – insbesondere nach Kabeljau. Fogo Island ist nach wie vor ein Fischerdorf, aber heute widmet es sich auch der Kunst. Seine Bewohner wissen, dass es nicht mehr um Fische, sondern ums Überleben geht. Was ihnen früher das Meer gab, gibt ihnen heute die Kunst.\n

Auf Fogo Island werden Ausstellungen über internationale Werke organisiert. Es werden Kataloge gedruckt, die die Ausstellungen begleiten. Es werden Filme gedreht. Es werden Gesprächsrunden zu Themen wie „kulturelles Überleben“ organisiert, an denen Kritiker und Künstler teilnehmen, und es wird gefeiert. Zum Beispiel beim Brimstone Head Folk Festival im August, das lokale Musik und Tänze fördert.\n

Über das Leben philosophieren

Die Bewohner der Insel, die früher vom Fischfang lebten, arbeiten heute als Reiseführer

Foto: Alex Fradkin

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Foto: Alex Fradkin

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Foto: Alex Fradkin

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Foto: Alex Fradkin

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Foto: Alex Fradkin

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Foto: Alex Fradkin

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Top 6A

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TOP 6A

In den Wolken schlafen

Mit Blick auf den Everest oder am Fuße eines Vulkans: Bei dieser Auswahl der höchstgelegenen Hotels der Welt denken Sie beim Blick aus dem Fenster, dass Sie träumen.

Yeti Mountain Home Kongde (Kathmandu, Nepal)

Einschließlich der Akklimatisierung benötigen Sie sechs Tage, um zu diesem kleinen Hotel in Kathmandu (Nepal) zu gelangen. Die Belohnung? Vor einigen der höchsten Gipfel des Planeten übernachten: Everest, Lhotse, Makalu, Cho-Oyu, Gyachung Kang und Ama Dablam. Auf 4250 Metern Höhe besitzt es 15 Zimmer, allesamt aus Holz gebaut.

Hotel Everest View (Solukhumbu, Nepal)

Auf 3962 Metern Höhe sagt sein Name alles: Hotel Everest View. Das Hotel im Nationalpark von Nepal bietet einen 360-Grad-Blick auf alle umliegenden Berggipfel, auch den Mount Everest. Diesen höchsten Gipfel der Welt können Sie sogar von jedem Zimmer aus betrachten.

Palacio de Sal (Uyuni, Bolivien)

Den Salar de Uyuni, auf 3660 Metern über dem Meeresspiegel, sieht man vom Weltall aus. An seinem Ufer befindet sich das erste Hotel der Welt, das aus Salzblöcken erbaut wurde. Mit einer Oberfläche von 12.000 Quadratmetern passen sich die 30 Iglu-Zimmer harmonisch in die weiße Landschaft ein.

Hacienda el Porvenir (Valle del Pedergal, Ecuador)

Umgeben von vier Vulkanen (unter anderem dem Cotopaxi) auf 3500 Metern Höhe ist die Hacienda el Porvenir eine der malerischsten Unterkünfte der zentralen Anden Ecuadors. Sie liegt nur 50 Kilometer von Quito entfernt und ist für Abenteurer genau das richtige Ziel. Sie können dort wandern, Fahrradtouren machen und reiten.

Grawand (Senales, Italien)

Das höchstgelegenste Hotel Europas befindet sich in den italienischen Alpen. In den kälteren Monaten können Sie das am Val-Senales-Gletscher (auf 3212 Metern Höhe) gelegene Hotel nur mit der Seilbahn erreichen. Dort werden von Dezember bis März nächtliche Skiausflüge organisiert, inklusive Abendessen auf dem Gletscher.

Kulmhotel Gornergrat (Zermatt, Schweiz)

Die Lage des Hotels auf 3100 Metern Höhe ist einen Besuch wert. Umgeben von mehreren 4000 Meter hohen Bergen zählt es zu den besten Orten in den Alpen, um die Sterne zu beobachten. Es wurde neben einem Observatorium in Zermatt gebaut und befindet sich in einem der schönsten Skigebiete der Schweiz.

Foto: ©Yeti Mountain Home

Foto: ©Hotel Everest View

Foto: Palacio de la Sal

Foto: Hacienda El Porvenir / Tierra del Volcán

Foto: Glacier Hotel Grawand Schnalstal (Photo Athesia Tappeiner)

Foto: Kulmhotel Gornergrat

Gut verborgen

„Ich habe auf dem Everest übernachtet“

Salzige Iglus

An den Hängen des Vulkans

Auf dem Gipfel Europas

Mit Blick auf die Milchstraße

Travelfancy

Magazine

Travelfancy

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Foto: Virgin Galactic

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VSS Unity auf Weltraumkurs

Stephen Hawking taufte das Raumschiff, das sechs glückliche Touristen zu den Sternen bringen wird. VSS Unity von Virgin Galactic hat sich am Mojave Air & Space Port in Kalifornien vorgestellt. So wie man heute nach Rom oder New York fliegen kann, wird in einigen Jahren der Weltraum das Modereiseziel sein.\n

Foto: Tella Balls Dessert Bar

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Es ist verboten, nicht zu sündigen

Nutella-Freunde, es gibt ein Paradies. Mit ihren Tella Balls und Schoko-Shakes, die von Nutella gefüllten Donuts gekrönt werden, haben Aki Daikos und Simon einen Erfolgstreffer erzielt. Inzwischen haben sie ein weiteres Café in Sydney eröffnet, in dem die Schoko-Haselnuss-Creme der Hauptdarsteller ist. In der Tella Balls Dessert Bar haben Sie nur ein Problem: die Auswahl der nächsten Kalorienbombe.\n

Foto: The Floating Sea Horse

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Investieren Sie in ein schwimmendes Haus

Leben auf dem Wasser in einem schwimmenden Haus. In Dubai ist alles möglich. Das Unternehmen The Floating Seahorse hat Traumhäuser entworfen, in denen Platzmangel kein Problem ist. 370 Quadratmeter auf drei Ebenen. Bad und Schlafzimmer liegen unter der Wasseroberfläche, denn es gibt keine besseren Nachbarn als die Fische.\n

Foto: Hotel Daniel Vienna

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Der eleganteste Wohnwagen

Möchten Sie das Gefühl haben, in einem Wohnwagen zu verreisen, ohne auf den Komfort eines Hotels zu verzichten? Diese Möglichkeit bietet das Hotel Daniel in Wien. In seinem Garten steht ein Wohnanhänger aus dem Jahr 1952. Er ist mit TV, Badewanne, Klimaanlage und WLAN ausgestattet. 16 Quadratmeter „smart luxury“.\n

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Die Schwebebahn

In Wuppertal gibt es die älteste Einschienenhängebahn der Welt. Die Bahn, die nicht auf Schienen fährt, sondern in zwölf Meter Höhe schwebt, wurde 1901 vom deutschen Kaiser Wilhelm II. eingeweiht. Der größte Teil der Strecke des „stählernen Drachens“ verläuft über der Wupper. Die Bahn befördert 25 Millionen Passagiere pro Jahr.\n

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Lo último

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Das Letzte

Stay High Badekollektion von Quiksilver

Das diesjährige Sommerangebot der Surfer-Marke sind die Tie-Dye-Muster. Leichte, schnell trocknende Stoffe mit Designs, die von den Stränden Brasiliens inspiriert sind und ganz im Surfing-Trend liegen.\n

Sportcam SJCAM SJ5000 Plus

Möchten Sie jedes Ereignis Ihres Urlaubs mit nach Hause nehmen? Mit einer Actioncam ist das kein Problem. Dieses Modell mit Panasonic- Sensor besitzt eine integrierte WLAN-Funktion und kann dank des Weitwinkelobjektivs mit 170° bis zu 60 Minuten Full HD-Videos aufzeichnen.\n

Pop Surf Badekollektion von Roxy

Würden Sie gerne am Strand von Hawaii surfen? Dies mag eventuell ein Traum bleiben, aber Sie können sich auf jeden Fall entsprechend kleiden. Mit bequemen Designs und Blumenmotiven lässt sich der Sommer genießen.\n

Armbanduhr Hublot Big Bang Unico Italia Independent

Limitierte Auflage in Kohlefaser und Texalium mit Titanium-/Goldkrone und Kautschukarmband. Eine Uhr, die ein unauffälliges Äußeres mit einem friedlichen Innenleben vereint: Um 9 Uhr zeigt sie das Friedenssymbol an.\n

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